• 26.08.2011
      20:15 Uhr
      Die Lehrerin Spielfilm Deutschland 2011 | arte
       

      Der erste Schultag nach den Sommerferien. Plötzlich fällt ein Schuss. Die beliebte Lehrerin Katja wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und fällt ins Koma...

      Freitag, 26.08.11
      20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

      Der erste Schultag nach den Sommerferien. Plötzlich fällt ein Schuss. Die beliebte Lehrerin Katja wird schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht und fällt ins Koma...

       

      Der erste Schultag nach den Sommerferien, das übliche Gesumm und Gewimmel in der Schule. Andrea Liebnitz - Drea genannt - geht es zum ersten Mal seit Jahren richtig gut. Sie will kündigen! Seit 15 Jahren ist sie Lehrerin und sie hat das Gefühl, dass dieser Beruf sie auslaugt. Ihre beste Freundin Katja will sich damit nicht abfinden. Sie ist auch Lehrerin, aber im Gegensatz zu Drea, ist sie beliebt, unkonventionell und fröhlich. Sie hat sich vorgenommen, Drea in der Hofpause umzustimmen. Doch zu dem Gespräch kommt es nicht mehr.

      Noch in der ersten Stunde hört Drea einen seltsamen Lärm im Schulhaus, einen Knall. Sie rennt los und sieht Katjas Schüler aus dem Klassenraum stürzen, sie schreien. Sie handelt instinktiv besonnen und bringt die Kinder in Sicherheit. Erst später erfährt sie, dass Katja von einem ehemaligen Schüler angeschossen wurde und im Koma liegt.
      Nach Tagen des Schocks und der Besinnung treffen sich die Lehrer in der Schule wieder. Wie soll es weitergehen? Wie findet man in den Alltag zurück? Drea wird gebeten, Katjas Klasse vorübergehend zu übernehmen, bis wieder normale Strukturen hergestellt sind. Sie tut es für Katja und stellt ihre eigenen Bedürfnisse zurück. Sie bringt die Klasse dazu, einen Schulgarten anzulegen. Und über der Arbeit mit Pflanzen und Erde kommen sich Drea und die Schüler näher.

      Drea geht jeden Tag ins Krankenhaus und berichtet Katja von ihren kleinen Erfolgen und Misserfolgen, vom Fortgang der Arbeit im Garten, vom Leben an der Schule. Sie wundert sich nicht darüber, dass Katja - obwohl sie im Koma liegt - mit ihr spricht und streitet. Drea ist so fest davon überzeugt, dass Katja wieder gesund wird, dass es für sie zur Realität wird.

      Nur einer merkt, dass Drea ihre eigenen Gefühle verdrängt und in ein Trauma hineingleitet: Weininger, ein Psychologe. Er versucht, der Lehrerin zu helfen, die ihm über die Arbeit hinaus sympathisch ist. Aber sie lässt es nicht zu. Schließlich ist der Schulgarten angelegt und kann weiter wachsen, die Kinder haben ihren ersten Schock überwunden, und der Schulalltag kehrt langsam zurück. Drea eilt ins Krankenhaus, um Katja davon zu erzählen. Aber Katja ist gestorben. Da tut sich ein Abgrund vor Drea auf. Verdrängte Bilder und Gefühle brechen über sie herein. Mit Hilfe von Weininger gelingt es ihr, sich ihrer Trauer und ihren Schuldgefühlen zu stellen. Nach einer Bedenkzeit kehrt sie an die Schule zurück und nimmt die Arbeit wieder auf. Als Lehrerin.

      Tim Trageser, Absolvent an der Hochschule für Fernsehen und Film HFF in München, arbeitete als freier TV-Reporter für Magazine und Nachrichtensendungen. Zuschauern wurde er bekannt durch seinen ersten langen Film "Clowns?!" (1998) sowie "Ein verlockendes Angebot" (2007). Er übernahm die Regie bei mehreren Tatorten der ARD. 2010 fanden "Wohin mit Vater?" (2009) und "Racheengel - Ein eiskalter Plan" (2010) große Beachtung.

      Anna Loos wurde in Brandenburg geboren und floh mit 17 aus der DDR. Einem größeren Publikum wurde sie als Sekretärin Lissy Pütz im Kölner "Tatort" (1997-2007) bekannt. In "Halt mich fest!" (2000) spielte sie an der Seite ihres späteren Ehemannes Jan Josef Liefers und bekam den Darstellerpreis des Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden. Es folgten "Weissensee" (2010), "Liebe vergisst man nicht" (2010) und "Fischer fischt Frau" (2011), der im August bei ARTE seine Erstausstrahlung hatte.

      Axel Prahl wuchs in Neustadt in Ostholstein auf. 1999 arbeitete er zum ersten Mal erfolgreich in "Nachtgestalten" mit dem Regisseur Andreas Dresen zusammen, der ihn später auch für "Die Polizistin" (2000), "Halbe Treppe" (2002) und "Willenbrock" (2005) besetzte. Seit 2002 bildet er zusammen mit Jan Josef Liefers das erfolgreichste "Tatort"-Duo in Münster. Axel Prahl erhielt mehrere Darstellerpreise, unter anderem zwei Adolf-Grimme-Preise, den Silbernen Hugo , den Bayerischen Filmpreis, den Preis der deutschen Filmkritik und die Goldene Kamera. Zurzeit steht er bei Maria von Helands "Die Sterntaler" (2011) und Peter Dalles "En fiende att dö för" (2012) vor der Kamera.

      Meret Becker ist die Schwester von Ben Becker. Dem Publikum fiel sie zunächst in "Kleine Haie" (1992) und in dem Erfolgsfilm "Rossini" (1997) auf. Sie stellt ihre Begabung fürs Temperamentvolle oft unter Beweis, so auch als Sängerin. Unter anderem spielte sie mit in "Happy Birthday, Türke!" (1992), "Die Sieger" (1994), "Das Leben ist eine Baustelle" (1997), "Comedian Harmonists" (1997), "Pünktchen und Anton" (1999), "Heinrich der Säger" (2001), "Der Wunschbaum" (2004), "Boxhagener Platz" (2010) und "Kokowääh" (2011).

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