• 26.01.2020
      23:50 Uhr
      Die Kinder von Markt Indersdorf Dokumentation Frankreich 2018 | arte
       

      Der Zweite Weltkrieg machte 20 Millionen Menschen heimatlos. Viele von ihnen kamen in Einrichtungen der Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen (UNRRA) unter, die von den Alliierten ins Leben gerufen wurde. Im Sommer 1945 öffnete in Markt Indersdorf im Landkreis Dachau das erste Auffanglager für kriegsgeflüchtete Kinder. Über tausend junge Menschen fanden hier Zuflucht: Überlebende von Konzentrationslagern, Kinder von Zwangsarbeitern, Waisen. Sie alle standen unter dem Schutz der humanitären Katastrophenhilfe, die ihnen neues Vertrauen in die Zukunft schenkte.

      Sonntag, 26.01.20
      23:50 - 00:40 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Zweite Weltkrieg machte 20 Millionen Menschen heimatlos. Viele von ihnen kamen in Einrichtungen der Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen (UNRRA) unter, die von den Alliierten ins Leben gerufen wurde. Im Sommer 1945 öffnete in Markt Indersdorf im Landkreis Dachau das erste Auffanglager für kriegsgeflüchtete Kinder. Über tausend junge Menschen fanden hier Zuflucht: Überlebende von Konzentrationslagern, Kinder von Zwangsarbeitern, Waisen. Sie alle standen unter dem Schutz der humanitären Katastrophenhilfe, die ihnen neues Vertrauen in die Zukunft schenkte.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Théo Ivanez

      Es war der Zeitraum zwischen der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Lublin-Majdanek am 23. Juli 1944 und der Gründung des Staates Israel am 14. Mai 1948. Neue Hoffnung mischte sich mit der Last einer Vergangenheit, die nicht vergessen werden konnte. Die Dokumentation beleuchtet diese Periode, indem er das Schicksal einer Institution in den Mittelpunkt stellt: Das bayerische Kloster Indersdorf wurde 1945 zum ersten Auffanglager für geflüchtete Kinder der Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen (UNRRA). Die Kinder von einst, die in Indersdorf zeitweilig ein Zuhause fanden und heute in Amerika, Polen oder Israel leben, erzählen ihre Geschichte von den letzten Kriegstagen bis zur Übersiedlung in ihre ursprüngliche oder neue Heimat.
      Durch die Dokumentation führt Greta Fischer, die für alle Heimkinder zur Ersatzmutter wurde. Greta Fischer war Sozialarbeiterin und begleitete das Auffangzentrum Indersdorf vom ersten Tag an. Etliche ihrer Schützlinge sollten sie nie vergessen. Die Dokumentation kombiniert Zeitzeugenberichte mit Archivmaterial. Auf berührende Art erinnert er an die ersten Krisenhelfer, die sich darum bemühten, den traumatisierten Kindern neues Vertrauen in ihr Leben zu schenken.

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      Sonntag, 26.01.20
      23:50 - 00:40 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 08.12.2019