• 18.12.2019
      17:10 Uhr
      Die Enden der Welt ... in Norwegen | arte
       

      In Norwegen ist Verdens Ende eine felsige Landspitze, die in den Oslofjord ragt. Der Fotograf Florian Wagner besucht die Insel Hvasser, lernt Bootsbauer kennen und rudert mit ihnen auf den Fjord hinaus. Auf der Insel Tristein verbringt er die Nacht allein im alten Leuchtturm Færder Fyr. Unter dem Sternenhimmel bekommt er eine Ahnung davon, was Einsamkeit am Ende der Welt bedeutet.

      Mittwoch, 18.12.19
      17:10 - 17:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      In Norwegen ist Verdens Ende eine felsige Landspitze, die in den Oslofjord ragt. Der Fotograf Florian Wagner besucht die Insel Hvasser, lernt Bootsbauer kennen und rudert mit ihnen auf den Fjord hinaus. Auf der Insel Tristein verbringt er die Nacht allein im alten Leuchtturm Færder Fyr. Unter dem Sternenhimmel bekommt er eine Ahnung davon, was Einsamkeit am Ende der Welt bedeutet.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Heike Nikolaus

      In Norwegen ist Verdens Ende, das "Weltende", eine felsige Landspitze, die in den Oslofjord ragt. Von den Gletschern der letzten Eiszeit abgeschliffene Steine, die wie ein Walrücken im Wasser zu liegen scheinen, prägen das Landschaftsbild. Am Strand der Insel Hvasser trifft Florian Wagner den pensionierten Lotsen Thor Pedersen, der ihn in das kleine Inselmuseum mitnimmt, das er betreut. Thor Pedersen zeigt ihm Modelle der früheren Lotsenboote und erzählt, wie der Untergang eines Bootes im Jahr 1913 den Beginn der norwegischen Berufsgenossenschaften bedeutete.

      Im Anschluss darf der Fotograf den Lotsen Tore Green aufs offene Meer begleiten. Er soll einen russischen Frachter durch den Oslofjord leiten. In Tønsberg, der ältesten Stadt Norwegens, lernt Florian Wagner Bootsbauer kennen, die ein Wikingerschiff originalgetreu nachbauen - mit Werkzeugen, wie sie in der Wikingerzeit üblich waren. Im Hafen liegt eines, das schon fertig ist: Die "Saga Oseberg" ist der exakte Nachbau eines echten Wikingerschiffes, das ganz in der Nähe gefunden wurde. Mit ihm sticht Florian Wagner in See.

      Das Wikingerthema ist allgegenwärtig. Auch die beiden Schäfer Terje und Erik, deren Schafe am Ende der Welt grasen, könnten echte Wikinger sein. Sie zeigen dem Fotografen, wie früher Trinkhörner hergestellt wurden. Der Fotograf lässt sich mit dem Boot zur Inselgruppe Tristein übersetzen und verbringt die Nacht allein im alten Leuchtturm Færder Fyr, der den Schiffen den Eingang zum Oslofjord markiert. Unter dem Sternenhimmel bekommt er eine Ahnung davon, was Einsamkeit am Ende der Welt bedeutet.

      Gemeinsam mit dem Münchner Natur- und Tierfotografen Florian Wagner begibt sich ARTE ans Ende der Welt. Besser gesagt: an die Enden der Welt. In der fünfteiligen Dokumentationsreihe wird der Zuschauer an Orte gebracht, die diesen magischen Titel für sich beanspruchen.

      Dokumentationsreihe Deutschland 2017

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      Mittwoch, 18.12.19
      17:10 - 17:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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