• 16.04.2018
      20:15 Uhr
      Die Akte Odessa Spielfilm Großbritannien / Deutschland 1974 | arte
       

      Hamburg, 1963: Per Zufall gerät der freie Reporter Peter Miller an das Tagebuch des verstorbenen Salomon Tauber. Der ehemalige KZ-Häftling berichtet über seine Zeit im Konzentrationslager in Riga, über den Verlust seiner Frau und insbesondere klagt er einen besonders skrupellosen SS-Offizier an, den Schlächter von Riga, Eduard Roschmann. Peter Miller will der Sache nachgehen, stößt jedoch auf vielfachen Widerstand. Eine Geheimorganisation namens Odessa schützt die Kriegsverbrecher der NS-Zeit, um im Verborgenen an den Zielen der Nationalsozialisten weiterzuarbeiten.

      Montag, 16.04.18
      20:15 - 22:20 Uhr (125 Min.)
      125 Min.

      Hamburg, 1963: Per Zufall gerät der freie Reporter Peter Miller an das Tagebuch des verstorbenen Salomon Tauber. Der ehemalige KZ-Häftling berichtet über seine Zeit im Konzentrationslager in Riga, über den Verlust seiner Frau und insbesondere klagt er einen besonders skrupellosen SS-Offizier an, den Schlächter von Riga, Eduard Roschmann. Peter Miller will der Sache nachgehen, stößt jedoch auf vielfachen Widerstand. Eine Geheimorganisation namens Odessa schützt die Kriegsverbrecher der NS-Zeit, um im Verborgenen an den Zielen der Nationalsozialisten weiterzuarbeiten.

       

      Stab und Besetzung

      Peter Miller Jon Voight
      Eduard Roschmann Maximilian Schell
      Sigi Mary Tamm
      Simon Wiesenthal Shmuel Rodensky
      Frau Miller Maria Schell
      Salomon Tauber Towje Kleiner
      Klaus Wenzer Derek Jacobi
      Gustav Mackensen Klaus Löwitsch
      David Porath Peter Jeffrey
      Alfred Oster Kurt Meisel
      Kunik Günter Strack
      Marx Martin Brandt
      Regie Ronald Neame

      Odessa, die Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen, eine Geheimorganisation in Deutschland, arbeitet an einem Raketenfernlenksystem, mit dem in Ägypten positionierte Raketen mit Spezialsprengköpfen Israel komplett zerstören könnten. Am 22. November 1963, dem Tag der Ermordung Kennedys, ist der Journalist Peter Miller auf der Suche nach einer Story. Per Zufall gerät er an einen Tatort. Ein alter Mann hat sich das Leben genommen.

      Am nächsten Tag übergibt ihm der befreundete Polizist Karl die im Zimmer des Mannes gefundenen Dokumente. Salomon Tauber, ein ehemaliger KZ-Insasse, berichtet in seinen Memoiren über den SS-Offizier Eduard Roschmann, den Schlächter von Riga. Wie viele weitere Nazis war er kurz vor der Befreiung 1945 geflohen. Miller beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und Roschmann aufzuspüren. Dabei stößt er sowohl bei seinem Chefredakteur als auch bei seiner Familie auf taube Ohren. Warum in diesen alten Geschichten herumkramen?

      Unbeirrt macht sich Miller an die Arbeit. Er macht Marx, einen Bekannten Taubers, ausfindig, der ihm berichtet, dass Tauber Roschmann vor drei Wochen in Hamburg in der Oper gesehen habe. Als Tauber zur Polizei gegangen sei, habe man ihn abgewimmelt, weshalb sich Tauber das Leben genommen habe. Bei dem Versuch, Roschmanns Akte einzusehen, wird Miller klar, dass Roschmann von einer Gruppe Altnazis beschützt wird. Er nimmt die Fährte auf. Doch seine Suche ist gefährlich. Schon bald ist sein Leben in Gefahr. Gelingt es ihm, die Gräueltaten des Schlächters von Riga publik zu machen?

      Ein spannender Thriller, der ausgehend von der historischen Figur Eduard Roschmann die Verschwiegenheit der Nachkriegszeit behandelt.
      "Die Akte Odessa" beruht auf dem gleichnamigen Roman von Frederick Forsyth. Obwohl der Roman historische Ereignisse aufgreift, weicht er von den Tatsachen ab. Während Roschmann in Wirklichkeit 1977 in Paraguay ums Leben kam, blüht der Figur Roschmann im Film ein anderes Schicksal. Auch die Existenz einer Geheimorganisation im Sinne der Odessa gilt heute von Historikern als widerlegt. Gleichwohl ein sehenswerter Film, der den Umgang der Bevölkerung mit den Kriegsverbrechen treffend thematisiert. Der "Filmdienst" schreibt: "Spannend inszenierter Politthriller, mit guten schauspielerischen Leistungen."

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      Montag, 16.04.18
      20:15 - 22:20 Uhr (125 Min.)
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