• 10.11.2021
      03:05 Uhr
      Der Sibirische Tiger Seele der russischen Wildnis | arte
       

      Der Sibirische Tiger ist die größte Raubkatze der Welt. In den Urwäldern im Osten Russlands trägt er als höchstes Glied in der Nahrungskette entscheidend zur Aufrechterhaltung des Ökosystems bei. Das Raubtier gilt als „Seele der russischen Wildnis“. Dabei hätte der Mensch es in den 1940er Jahren fast ausgerottet. Zwar ist der Bestand inzwischen dank strikter Artenschutzmaßnahmen wieder gewachsen, doch neue Urbanisierungstrends bedrohen seinen Lebensraum zusehends. Die Dokumentation sucht nach Lösungen für das Zusammenleben mit dem Raubtier und erinnert daran, dass das Schicksal des Sibirischen Tigers in der Hand des Menschen liegt.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 10.11.21
      03:05 - 03:50 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Der Sibirische Tiger ist die größte Raubkatze der Welt. In den Urwäldern im Osten Russlands trägt er als höchstes Glied in der Nahrungskette entscheidend zur Aufrechterhaltung des Ökosystems bei. Das Raubtier gilt als „Seele der russischen Wildnis“. Dabei hätte der Mensch es in den 1940er Jahren fast ausgerottet. Zwar ist der Bestand inzwischen dank strikter Artenschutzmaßnahmen wieder gewachsen, doch neue Urbanisierungstrends bedrohen seinen Lebensraum zusehends. Die Dokumentation sucht nach Lösungen für das Zusammenleben mit dem Raubtier und erinnert daran, dass das Schicksal des Sibirischen Tigers in der Hand des Menschen liegt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Franz Hafner

      Der Sibirische Tiger, auch Amurtiger genannt, ist die größte Raubkatze der Welt. Er lebt in den Urwäldern des Sichote-Alin, einem rund 1.500 Kilometer langen Hochgebirge zwischen dem Japanischen Meer und der russisch-chinesischen Grenze. Als höchstes Glied in der Nahrungskette trägt die gefürchtete Raubkatze dort entscheidend zur Erhaltung des Ökosystems bei.

      Der Sibirische Tiger gilt als „Seele der russischen Wildnis“ - dabei hätte der Mensch ihn bereits fast ausgerottet: 1940 gab es nur noch 40 Amurtiger weltweit. Inzwischen ist der Bestand dank strikter Artenschutzmaßnahmen wieder gewachsen - doch nun droht eine neue Gefahr: Der russische Osten wird immer dichter besiedelt, und das enge Zusammenleben von Mensch und Tiger sorgt zunehmend für Spannungen. Wird sich das mächtigste Raubtier der Welt gegenüber neuen Urbanisierungstrends behaupten können?

      Die Dokumentation folgt einem jungen Tiger auf seiner Suche nach einem neuen Territorium. Dabei werden auch Menschen porträtiert, die regelmäßig auf das Raubtier stoßen - so wie Kim, der sein Jagdgebiet mit dem Tiger teilt, und Yuri Kolpak, der sich mit seinem Team für ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Raubkatze einsetzt.

      Die seltenen Aufnahmen geben Einblick in das Leben der Amurtiger, die trotz ihrer Stärke und Geschicklichkeit ums Überleben kämpfen. Dabei wird auch die Artenvielfalt der ostrussischen Berge mit ihren Sikahirschen, Wildschweinen und Kragenbären beleuchtet.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 03.12.2021