• 06.10.2019
      22:25 Uhr
      Der schwierige Weg zur deutschen Einheit Das Ringen um die Zwei-plus-Vier Verhandlungen - Thema: 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs | arte Mediathek
       

      Die Friedliche Revolution hat sie möglich gemacht: die Einheit Deutschlands. Aber vollendet wurde sie durch einen Vertrag, der das Ergebnis dramatischer Verhandlungen zwischen den beiden deutschen Staaten und den Alliierten war. Der Film von Ulrich Stein und Gerhard Spoerl blickt hinter die Kulissen der Verhandlungen zum sogenannten Zwei-plus-Vier-Vertrag, dessen politische Weichenstellungen bis heute nachwirken.

      Sonntag, 06.10.19
      22:25 - 23:20 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Die Friedliche Revolution hat sie möglich gemacht: die Einheit Deutschlands. Aber vollendet wurde sie durch einen Vertrag, der das Ergebnis dramatischer Verhandlungen zwischen den beiden deutschen Staaten und den Alliierten war. Der Film von Ulrich Stein und Gerhard Spoerl blickt hinter die Kulissen der Verhandlungen zum sogenannten Zwei-plus-Vier-Vertrag, dessen politische Weichenstellungen bis heute nachwirken.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Gerhard Spoerl

      Die Friedliche Revolution hat sie möglich gemacht: die Ausgestaltung der Einheit Deutschlands. Aber sie war auch das Ergebnis des schwierigen politischen Ringens der beiden deutschen Staaten und der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges. Der Film von Ulrich Stein und Gerhard Spoerl zeigt die dramatischen Aspekte der Verhandlungen zum sogenannten Zwei-plus-Vier-Vertrag, dessen politische Weichenstellungen bis heute nachwirken. Dem historischen Tag der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 gingen monatelange diplomatische Gespräche zwischen den beiden deutschen Staaten, der Sowjetunion, der USA, Frankreich und Großbritannien voraus.
      Mit Archivaufnahmen, Zeitdokumenten und  weitgehend unbekannten Akten des amerikanischen Geheimdienstes CIA blickt die Dokumentation hinter die Kulissen der  bedeutsamen Verhandlungen von vor 30 Jahren. Dazu berichten die beteiligten Politiker und Diplomaten aus erster Hand über das Ringen um die Einheit Deutschlands und die damals getroffenen Absprachen; so unter anderen die ehemaligen Außenminister der USA und Frankreichs James Baker und Roland Dumas, die Chefunterhändler Robert Zoellick, Dieter Kastrup, Bertrand Dufourcq und Philip John Weston und die Berater von Präsident Mitterand, Bundeskanzler Kohl und Premierministerin Thatcher. Aber auch die Mitglieder der letzten DDR-Regierung wie Ministerpräsident Lothar de Maizière, Außenminister Markus Meckel und Thilo Steinbach kommen zu Wort und erzählen von ihren Erfahrungen im  Vereinigungsprozess in den letzten Tagen der DDR.

      Thema: 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs:
      Nachdem Ost und West jahrzehntelang geteilt und im Kalten Krieg von einer Politik der Abgrenzung geprägt waren, nimmt das lange unmöglich Geglaubte zunehmend Gestalt an. „Habt keine Angst!“, ruft Johannes Paul II. 1978 in Polen. Im folgenden Jahrzehnt nimmt der Anfang vom Ende des Eisernen Vorhangs seinen Lauf und mündet schließlich in eine völlige Umwälzung der politischen Machtverhältnisse. Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls präsentiert ARTE dokumentarische, musikalische und filmische Erinnerungen an ein bewegtes Stück Zeitgeschichte. 1989 weht der „Wind of Change“ die Angst davon – und bringt die Freiheit.

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