• 17.03.2013
      22:05 Uhr
      Der nackte Shakespeare London und die Geschichte eines Mythos | arte
       

      Wer war William Shakespeare? War er wirklich der Mann aus Stratford-upon-Avon? Die Dokumentation veranschaulicht die Geschichte und die Kontroverse um die Identität des größten Schriftstellers aller Zeiten und beleuchtet dabei sowohl die aktuelle Forschung als auch den populär-kulturellen Umgang mit dem Dramatiker und Schauspieler William Shakespeare.

      Sonntag, 17.03.13
      22:05 - 23:35 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

      Wer war William Shakespeare? War er wirklich der Mann aus Stratford-upon-Avon? Die Dokumentation veranschaulicht die Geschichte und die Kontroverse um die Identität des größten Schriftstellers aller Zeiten und beleuchtet dabei sowohl die aktuelle Forschung als auch den populär-kulturellen Umgang mit dem Dramatiker und Schauspieler William Shakespeare.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Claus Bredenbrock

      Im Verlauf der Jahrhunderte hat sich ein Gerücht als Tatsache etabliert: Ein Kaufmann aus Stratford-upon-Avon namens William Shakespeare gilt als Autor der wohl vielseitigsten Textproduktion der Neuzeit. Von ihm sind keine handschriftlichen Manuskripte vorhanden, keine Briefe oder auch nur Hinweise auf seine Schriften aus jener Zeit. So hielten zum Beispiel die Literaten Mark Twain, Henry James und Vladimir Nabokov den Mann aus Stratford nicht für den Autor der Werke "Shakespeares".

      Bei zehn Stücken ist der Ort der Handlung Italien. Ging die Shakespeare-Forschung bisher davon aus, dass der Autor sich die Schauplätze der Stücke, wie "Romeo und Julia", "Der Kaufmann von Venedig" und "Othello" in seiner genialen Fantasie ausgedacht hat, zeigt Claus Bredenbrock in seinem Dokumentarfilm, dass nun schlüssig nachgewiesen werden kann, dass Verona, Mailand, Pisa, Padua, Venedig und Florenz tatsächlich auch vom Autor besucht worden sind. Damit reduziert sich die Anzahl der als Autor infrage kommenden Personen drastisch, denn nur enge Vertraute von Königin Elisabeth I. durften in der damaligen Zeit das Land verlassen.

      Der Dokumentarfilm zeigt deutlich, dass eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Shakespeare immer noch spannende Fragen bereithält und das Zeitalter der Renaissance in neuem Licht erscheinen lässt.

      • Thema: Wer war Shakespeare?

      Wie arm wären die Bühnen Europas, wie trostlos die Theater ja selbst die Kinolandschaft ohne die genialen und immer wieder gespielten Werke des britischen Dramatikers, Lyrikers und Schauspielers William Shakespeare (1564-1616). Seit mehr als 400 Jahren finden Stücke wie "Ein Sommernachtstraum", "Romeo und Julia", "Hamlet" und "Macbeth" in aller Welt begeisterte Zuschauer. Und Großbritannien ist unendlich stolz auf seinen großartigen Autor und Schöpfer all dieser Tragödien und Komödien von "Richard III." und "Othello" bis "Was ihr wollt" und "Wie es Euch gefällt".
      Bei der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in London im Sommer 2012 trieb der Auftritt von Sir Kenneth Branagh als Caliban der Welt Tränen in die Augen. So beginnt der ARTE-Themenabend auch mit der Verfilmung des Shakespeare-Stücks "Viel Lärm um nichts", die von Kenneth Branagh turbulent in Szene gesetzt wurde und in der er neben Denzel Washington und Emma Thompson in einer Hauptrolle zu sehen ist.
      William Shakespeare ist eine Ikone, vielleicht aber auch ein Phantom. So wird die Urheberschaft an einigen ihm zugeschriebenen Stücken immer wieder angezweifelt. Auch damit beschäftigt sich der ARTE-Themenabend.

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      Sonntag, 17.03.13
      22:05 - 23:35 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

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