• 29.09.2019
      08:15 Uhr
      Der Krieg und ich (5/8) Romek aus Polen "Rettung" (1942) | arte
       

      Polen, 1942: Der jüdische Romek (10) lebt mit seinen Eltern in einem sogenannten Ghetto - einem von deutschen Besatzungskräften kontrollierten Stadtgebiet. In diesen von der Außenwelt abgegrenzten Stadtgebieten leben Juden unter miserablen Bedingungen. Um nicht zu verhungern, schleicht sich Romek regelmäßig aus dem Ghetto, um Wertsachen hinaus- und Nahrungsmittel hineinzuschmuggeln. Als er das letzte Buch seines Vaters gegen einen Sack Gemüse eintauscht, erhält er eine beunruhigende Nachricht: Das Ghetto soll geschlossen und die Bewohner in Arbeitslager gebracht werden. Romek muss seine Eltern warnen.

      Sonntag, 29.09.19
      08:15 - 08:40 Uhr (25 Min.)
      25 Min.

      Polen, 1942: Der jüdische Romek (10) lebt mit seinen Eltern in einem sogenannten Ghetto - einem von deutschen Besatzungskräften kontrollierten Stadtgebiet. In diesen von der Außenwelt abgegrenzten Stadtgebieten leben Juden unter miserablen Bedingungen. Um nicht zu verhungern, schleicht sich Romek regelmäßig aus dem Ghetto, um Wertsachen hinaus- und Nahrungsmittel hineinzuschmuggeln. Als er das letzte Buch seines Vaters gegen einen Sack Gemüse eintauscht, erhält er eine beunruhigende Nachricht: Das Ghetto soll geschlossen und die Bewohner in Arbeitslager gebracht werden. Romek muss seine Eltern warnen.

       

      Polen, 1942: Der zehnjährige Romek lebt mit seinen Eltern in einem sogenannten Ghetto - einem von deutschen Besatzungskräften kontrollierten Stadtgebiet. Hier wohnen Juden unter miserablen Bedingungen: Sie dürfen das Ghetto nicht verlassen und leiden Hunger. Um seiner kranken Mutter zu helfen, schleicht Romek sich regelmäßig aus dem Ghetto, um Wertsachen hinaus- und Nahrungsmittel hineinzuschmuggeln. Dabei behilflich ist ihm sein Freund Shlomo.

      Als Romek das letzte Buch seines Vaters eintauscht, bringt er nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch beunruhigende Neuigkeiten mit: Das Ghetto soll geschlossen werden. Sein Vater versucht ihn zu beruhigen, doch Romek forscht auf eigene Faust nach. Von Shlomo erfährt er, dass Juden in sogenannten Arbeitslagern getötet werden sollen. Das kann Romek nicht glauben. Doch immer mehr Menschen müssen sich zum Sammelplatz begeben.

      Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Romek versucht, für sich und seine Eltern einen Weg aus dem Ghetto zu finden.

      In der fünften Folge tauchen wir ein in die Lebenswelt eines Jungen, der in einem von Hunderten von Ghettos lebt, die die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs in Polen errichtet haben. Die Tagebücher von Kindern aus dem Ghetto gehören zu den eindrucksvollsten Zeugnissen aus dieser Zeit. Die Sprache und die Emotionalität, mit der die Kinder diese feindliche Lebenswelt dokumentieren, ist berührend. Während der fiktionale Protagonist Romek mit einem besonderen Quäntchen Glück ausgestattet wurde, werden die Lebensbedingungen in einem Ghetto veranschaulicht.

      Krieg - ein Thema für Kinder?
      Es gibt zahlreiche Bücher und Dokumentarfilme über den Zweiten Weltkrieg. Sie zeigen uns auf verschiedenste Weise, wie wichtig es ist, die Erinnerung wachzuhalten, um die Geschehnisse nicht dem Vergessen preiszugeben. Auch aus der Schule ist das Thema nicht wegzudenken. Im vorliegenden Programm wird die Geschichte des Krieges und des Holocausts mit sorgfältig ausgesuchtem Archivmaterial erzählt, dessen Aufbereitung für Kinder ab zehn Jahren geeignet ist.

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      Sonntag, 29.09.19
      08:15 - 08:40 Uhr (25 Min.)
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