• 13.03.2021
      12:15 Uhr
      Der Iran von oben (1/3) In den Bergen | arte
       

      Ein Drittel des Irans ist von wilden Bergen und gebirgigen Kulturlandschaften bedeckt. Viele der gewaltigen Gipfel haben eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes gespielt. Die Gebirge vom Elburs bis zur türkischen Grenze boten Menschen bereits seit ewigen Zeiten Zuflucht. Hier wurde der Orden der Assassinen gegründet und fremden Angreifern Widerstand geleistet. Weiter südlich, an der irakischen Grenze, entlang der berühmten Seidenstraße, ragen die Gipfel des Sagros-Gebirges in den Himmel. Die Hauptstadt Teheran profitiert vom natürlichen Schutz des majestätischen Damawand.

      Samstag, 13.03.21
      12:15 - 13:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Ein Drittel des Irans ist von wilden Bergen und gebirgigen Kulturlandschaften bedeckt. Viele der gewaltigen Gipfel haben eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes gespielt. Die Gebirge vom Elburs bis zur türkischen Grenze boten Menschen bereits seit ewigen Zeiten Zuflucht. Hier wurde der Orden der Assassinen gegründet und fremden Angreifern Widerstand geleistet. Weiter südlich, an der irakischen Grenze, entlang der berühmten Seidenstraße, ragen die Gipfel des Sagros-Gebirges in den Himmel. Die Hauptstadt Teheran profitiert vom natürlichen Schutz des majestätischen Damawand.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Peter Latzko

      Das iranische Volk lebt von jeher in Eintracht mit den Bergen des Landes. Früher galoppierten mythische Reiter durch die Gebirge, heute erforschen Wissenschaftler diese Berglandschaften. Die Dokumentationsreihe zeigt die Berge aus der Luft und erkundet die Geschichte dieser Landstriche: vom legendären Orden der Assassinen und seiner Festung Alamut bis hin zu den mongolischen Invasionen.

      Außerdem begegnet die Dokumentation den Menschen, die hier leben. Ali ist Trainer und Weltmeister des berittenen Bogenschießens: Schabdis. Die Sportart wirkt wie aus der Zeit gefallen, wird aber im Iran als kostbares Erbe gepflegt. Denn sie veranschaulicht die einstige Bedeutung der Pferde für die Perser, aber auch den Stellenwert, den ihnen die Iraner noch heute beimessen.

      Dschebrael, der auf dem historischen Basar von Täbris einen Stand betreibt, spricht Aseri. Die Amtssprache Aserbaidschans, die aus der Familie der Turksprachen kommt, ist überall auf dem Markt zu hören - denn hier wimmelt es von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sprache. Täbris ist damit die wichtigste Drehscheibe für den Austausch zwischen den verschiedenen Volksgruppen und ein Konzentrat der ethnischen und sprachlichen Vielfalt des heutigen Irans.

      Die Bewahrung der altüberlieferten Traditionen liegt auch den Imkern und den Geigenbauern am Herzen, die in der Dokumentation ebenfalls zu Wort kommen. Den jungen Menschen in Teheran ist dagegen Weltoffenheit wichtig. Sie wollen reisen und in den sozialen Netzwerken kommunizieren, obwohl das im Iran verboten ist.

      Iran. Ein riesiges Land und die Wiege einer großen Zivilisation. In drei Teilen erkundet die Dokumentationsreihe Kultur und Natur des Landes. Auf drei beeindruckenden Reiserouten wartet sie mit eindrucksvollen Luftaufnahmen auf und taucht in den Alltag der Menschen im Iran ein.

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      Samstag, 13.03.21
      12:15 - 13:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.03.2021