• 06.10.2019
      16:25 Uhr
      Das Rote Erbe - Künstler und die sozialistische Vergangenheit Der Sturz, Deutschland - Thema: 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs | arte Mediathek
       

      30 Jahre nach dem Mauerfall setzen sich Künstler mit dem sozialistischen Erbe auseinander. Die Dokumentation begleitet den Maler Norbert Bisky, der die Gespenster seiner sozialistischen Vergangenheit zu prallen Gemälden verarbeitet. Zeigt, wie der Künstler Jörg Herold auf Dinge aufmerksam macht, die in Vergessenheit geraten sind oder gerade vergessen werden. Und sie begleitet die Fotografin Margret Hoppe, die immer dann mit ihrer Kamera da ist, wenn wieder ein Kunstwerk aus der DDR abgetragen wird; ihre Arbeit ist ein Archiv des Verschwindens.

      Sonntag, 06.10.19
      16:25 - 16:55 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      30 Jahre nach dem Mauerfall setzen sich Künstler mit dem sozialistischen Erbe auseinander. Die Dokumentation begleitet den Maler Norbert Bisky, der die Gespenster seiner sozialistischen Vergangenheit zu prallen Gemälden verarbeitet. Zeigt, wie der Künstler Jörg Herold auf Dinge aufmerksam macht, die in Vergessenheit geraten sind oder gerade vergessen werden. Und sie begleitet die Fotografin Margret Hoppe, die immer dann mit ihrer Kamera da ist, wenn wieder ein Kunstwerk aus der DDR abgetragen wird; ihre Arbeit ist ein Archiv des Verschwindens.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Claudia Kuhland

      30 Jahre nach dem Mauerfall wird in den ehemaligen Ländern des Ostblocks die Erinnerung an den Kommunismus offiziell eher verdrängt. Ganz anders die Künstler - sie setzen sich mit dem sozialistischen Erbe auseinander, legen den Finger in die Wunden, loten Unausgesprochenes aus, spüren verlorenen Sehnsüchten nach und spiegeln damit auch die Vielfalt der Umwandlungsprozesse in ihren Heimatländern.
      Anders als jedes andere Land des Ostblocks wurde die ehemalige DDR einfach einem bereits existierenden Staat einverleibt, der Werte und Identität für alle vorgibt. 30 Jahre nach der Wende brechen Narben des Zusammenbruchs wieder auf. Die Künstler verarbeiten diesen radikalen Umbruch und ergründen Identitätsprobleme.
      Die Dokumentation begleitet den Maler Norbert Bisky, der die Gespenster seiner sozialistischen Vergangenheit zu prallen Gemälden verarbeitet. Zeigt, wie der Künstler Jörg Herold auf Dinge aufmerksam macht, die in Vergessenheit geraten sind oder gerade vergessen werden. Und er begleitet die Fotografin Margret Hoppe, die immer dann mit ihrer Kamera da ist, wenn wieder ein Kunstwerk aus der DDR abgetragen wird; ihre Arbeit ist ein Archiv des Verschwindens.

      Thema: 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs
      Nachdem Ost und West jahrzehntelang geteilt und im Kalten Krieg von einer Politik der Abgrenzung geprägt waren, nimmt das lange unmöglich Geglaubte zunehmend Gestalt an. „Habt keine Angst!“, ruft Johannes Paul II. 1978 in Polen. Im folgenden Jahrzehnt nimmt der Anfang vom Ende des Eisernen Vorhangs seinen Lauf und mündet schließlich in eine völlige Umwälzung der politischen Machtverhältnisse. Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls präsentiert ARTE dokumentarische, musikalische und filmische Erinnerungen an ein bewegtes Stück Zeitgeschichte. 1989 weht der „Wind of Change“ die Angst davon – und bringt die Freiheit.

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