• 15.10.2019
      21:45 Uhr
      D-Mark, Einheit, Vaterland Das schwierige Erbe der Treuhand | arte
       

      Die Treuhand - kaum ein Begriff löst in Ostdeutschland stärkere Reaktionen aus. Der Wechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft bedeutete für Millionen Ostdeutsche den Weg in die Arbeitslosigkeit. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist es Zeit für eine Bilanz. Birgit Breuel, die Präsidentin der Treuhandanstalt, hat die Privatisierungen und Stilllegungen Tausender Unternehmen vorangetrieben. Nach Jahrzehnten des Schweigens ist sie erstmals bereit, dieses Kapitel noch einmal aufzuschlagen.

      Dienstag, 15.10.19
      21:45 - 22:45 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Die Treuhand - kaum ein Begriff löst in Ostdeutschland stärkere Reaktionen aus. Der Wechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft bedeutete für Millionen Ostdeutsche den Weg in die Arbeitslosigkeit. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist es Zeit für eine Bilanz. Birgit Breuel, die Präsidentin der Treuhandanstalt, hat die Privatisierungen und Stilllegungen Tausender Unternehmen vorangetrieben. Nach Jahrzehnten des Schweigens ist sie erstmals bereit, dieses Kapitel noch einmal aufzuschlagen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Inge Kloepfer
      Jobst Knigge

      Die Treuhand - kaum ein Begriff löst in Ostdeutschland stärkere Reaktionen aus. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und dem Umbau der Wirtschafts- und Lebensverhältnisse im Osten ist es Zeit für eine Bilanz. Der Systemwechsel von der Plan- zur Marktwirtschaft bedeutete für Millionen Ostdeutsche den Weg in die Arbeitslosigkeit - und begründete eine tiefe Kränkung des Ostens durch den Westen, die gerade in den letzten Jahren neue politische Ventile findet. Birgit Breuel, von 1991 bis 1994 Präsidentin der Treuhandanstalt, hat die schmerzhaften Privatisierungen und Stilllegungen Tausender Unternehmen vorangetrieben. Als Präsidentin der Anstalt wurde sie zur Symbol- und Hassfigur dieses Übergangs. Nach Jahrzehnten des Schweigens ist sie erstmals bereit, dieses Kapitel noch einmal aufzuschlagen und ausführlich über diese Zeit zu sprechen, in der alles auf Hochtouren lief und in der rationale Entscheidungen getroffen werden mussten, um ein Land komplett umzubauen. Welche Überzeugungen hat sie zu ihren Entscheidungen gebracht? Wie schätzt sie diese im Rückblick ein? Und welche Beweggründe hatte sie, eine solche Aufgabe überhaupt zu übernehmen? Wie frei waren die Treuhandmitarbeiter in all ihren Entscheidungen? Hätte es andere Möglichkeiten der wirtschaftlichen Wende gegeben? Die Filmemacher haben Manager der Treuhand, Politiker und Experten zu ihrer Arbeit, zu Zielen und Herausforderungen der Staatsholding befragt.

      Die Filmemacher Inge Kloepfer und Jobst Knigge sind mit "D-Mark, Einheit, Vaterland - Das schwierige Erbe der Treuhand" tief in die atemlosen Jahre von 1990 bis 1994 eingetaucht und beleuchten darin die Hintergründe und Folgen, die bis heute wirken.

      Schwerpunkt: 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs

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