• 22.09.2019
      09:40 Uhr
      Charles Manson: Der Dämon von Hollywood Dokumentarfilm USA 2019 | arte
       

      Charles Manson gilt als einer der berüchtigtsten Mörder der USA. Seine Anhänger töteten unter anderem die hochschwangere Sharon Tate, Ehefrau von Roman Polanski. Charles Manson kennt man als Anführer der Manson-Family, die 1969 in Kalifornien mehrere grausame Morde beging. Doch kaum einer weiß, dass Manson eigentlich ganz andere Ambitionen hatte: Er wollte Rockstar werden. Die Dokumentation schildert, wie sich Manson in der Musikszene von L.A. etablierte und anfangs sogar von berühmten Musikern wie Dennis Wilson von den Beach Boys unterstützt wurde. Als seine Träume zerbrachen, flüchtete sich Manson in die Gewalt.

      Sonntag, 22.09.19
      09:40 - 11:25 Uhr (105 Min.)
      105 Min.
      Stereo HD-TV

      Charles Manson gilt als einer der berüchtigtsten Mörder der USA. Seine Anhänger töteten unter anderem die hochschwangere Sharon Tate, Ehefrau von Roman Polanski. Charles Manson kennt man als Anführer der Manson-Family, die 1969 in Kalifornien mehrere grausame Morde beging. Doch kaum einer weiß, dass Manson eigentlich ganz andere Ambitionen hatte: Er wollte Rockstar werden. Die Dokumentation schildert, wie sich Manson in der Musikszene von L.A. etablierte und anfangs sogar von berühmten Musikern wie Dennis Wilson von den Beach Boys unterstützt wurde. Als seine Träume zerbrachen, flüchtete sich Manson in die Gewalt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Tom O’Dell

      Charles Manson hatte einen Traum: Er wollte ein Rockstar werden. Die Dokumentation zeigt, wie er an die Türen berühmter Produzenten und Musikerkollegen wie Terry Melcher und Dennis Wilson klopfte, die Beatles zu verehren begann. Manson nannte die von ihm erfundene Ideologie „Helter Skelter“ - auf Deutsch etwa: Hals über Kopf - nach dem gleichnamigen Song der Beatles. Seiner Logik zufolge würde es bald einen Rassenkampf zwischen Weißen und Schwarzen geben, den die Schwarzen gewinnen würden.

      Manson war ohne Vater aufgewachsen, seine Mutter war Alkoholikerin und kümmerte sich wenig um den Jungen. Schon in der Schule beging er erste Verbrechen. Als er 1967 in San Franciscos Hippie-Szene als charismatischer Kommunenanführer Anhänger um sich scharte, war er längst ein Kleinkrimineller mit einem langen Vorstrafenregister. Die Manson Family ließ sich dann in Südkalifornien nieder. Manson bediente sich unter anderem bei Songs von den Byrds, Beach Boys und Bob Dylan, um seine Anhänger zu binden. Als der musikalische Durchbruch ausblieb, flüchtete er sich in die Gewalt.

      Manson hat im August 1969 eine Handvoll seiner Anhänger zu einer brutalen Mordserie in Los Angeles angestiftet. Zu den Opfern zählte die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski. Mit ihr wurden vier Gäste in ihrer Villa bei Los Angeles brutal ermordet. In der folgenden Nacht wüteten die Mörder im Haus der Geschäftsleute Leno und Rosemary LaBianca und töteten beide.

      In der Dokumentation kommen unter anderem Zeugen im Manson-Prozess und Mithäftlinge zu Wort.

      „Charles Manson: Der Dämon von Hollywood“ enthält zahlreiche Interviews unter anderem mit: Gregg Jakobson, dem Freund und Songwriting-Partner von Dennis Wilson, Hauptzeuge im Manson-Prozess; Diane Lake, Mitglied der Manson Family, lebte mit Charles Manson in Dennis Wilsons Haus; Stephen Desper, Toningenieur der Beach Boys; Phil Kaufman, Mithäftling von Manson, trat nach seiner Freilassung der Manson Family bei und produzierte das Album „Lie: The Love and Terror Cult“; Ernie Knapp, Gitarrist von Charles Manson; David Felton, Journalist beim „Rolling Stone“, der das erste Interview mit Charles Manson nach dessen Verhaftung wegen des Mordes an Sharon Tate führte.

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