• 13.03.2019
      23:50 Uhr
      Briefe aus dem Krieg Spielfilm Portugal / Deutschland / Frankreich 2015 - (Cartas da Guerra) | arte
       

      Ein junger Arzt schreibt während seines Militärdienstes fast täglich Briefe aus dem Kolonialkrieg in Angola an seine Frau im fernen Portugal. Es sind die Briefe des großen portugiesischen Schriftstellers António Lobo Antunes, die Regisseur Ivo Ferreira mit grandiosen Bildern zu einem faszinierenden Kaleidoskop verbindet, das zugleich Literatur, Kriegsbericht und Geschichte einer großen Liebe ist. Der Film wurde im Wettbewerb der Berlinale 2016 uraufgeführt und mit neun portugiesischen Filmpreisen, unter anderem als bester Film, ausgezeichnet.

      Mittwoch, 13.03.19
      23:50 - 01:35 Uhr (105 Min.)
      105 Min.

      Ein junger Arzt schreibt während seines Militärdienstes fast täglich Briefe aus dem Kolonialkrieg in Angola an seine Frau im fernen Portugal. Es sind die Briefe des großen portugiesischen Schriftstellers António Lobo Antunes, die Regisseur Ivo Ferreira mit grandiosen Bildern zu einem faszinierenden Kaleidoskop verbindet, das zugleich Literatur, Kriegsbericht und Geschichte einer großen Liebe ist. Der Film wurde im Wettbewerb der Berlinale 2016 uraufgeführt und mit neun portugiesischen Filmpreisen, unter anderem als bester Film, ausgezeichnet.

       

      Portugal im Sommer 1971. Nur sechs Monate nach seiner Approbation wird ein junger Arzt zum Militärdienst eingezogen und für zwei Jahre in den Kolonialkrieg nach Angola geschickt. Von einem Tag auf den anderen wird er aus seinem bisherigen Leben gerissen und findet sich inmitten eines der am härtesten umkämpften Kriegsgebiete wieder. Besonders die Trennung von seiner geliebten Frau, die mit ihrem ersten Kind schwanger ist, stürzt ihn in schier unerträgliche seelische Qualen. Im Angesicht des ungewissen Ausgangs eines ebenso grausamen wie sinnlosen Krieges, von einem schäbigen Armeelager ins nächste ziehend, findet er einzig Zuflucht und Trost darin, fast täglich Briefe an seine Frau zu schreiben. Es sind Briefe voller Liebe und Poesie, die in hartem Kontrast zum mörderischen Wahnsinn des Krieges stehen und ihm die Kraft geben zu überleben.
      Bei den Briefen, die Ausgangspunkt und Grundlage des Films bilden, handelt es sich um jene Briefe, die der große portugiesische Schriftsteller António Lobo Antunes als Militärarzt von Januar 1971 bis März 1973 aus dem Krieg in Angola an seine Frau im fernen Lissabon geschrieben hat und die unter dem Titel "Leben, auf Papier beschrieben: Briefe aus dem Krieg" veröffentlicht wurden. Der junge portugiesische Regisseur Ivo Ferreira hat diese wunderschönen Texte mit atemberaubenden Schwarz-Weiß-Bildern und hinreißender Musik zu einem poetischen und bildgewaltigen Filmwerk von herausragender künstlerischer Qualität verdichtet, das zugleich Literatur, Kriegsbericht und Geschichte einer großen Liebe ist.

      Ivo Ferreira studierte Fotografie und Audiovisuelle Kommunikation in Lissabon, an der London Film School und der Universität in Budapest. Auf einer Chinareise drehte er seinen ersten Dokumentarfilm "O Homem da Bicicleta - Diário de Macau" (1997), der als bester Dokumentarfilm beim Festival Caminhos do Cinema Português ausgezeichnet wurde. 1998 drehte er einen ebenfalls preisgekrönten ersten Kurzfilm. 2002 folgte sein erster Langspielfilm "Em Volta", der auf zahlreichen Festivals gezeigt wurde. "Briefe aus dem Krieg" ist sein vierter Spielfilm.

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      Mittwoch, 13.03.19
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