• 20.07.2018
      13:55 Uhr
      Brief einer Unbekannten Spielfilm Frankreich / Deutschland 2001 (Lettre d'une inconnue) | arte
       

      Wien, in den 1930er Jahren. Der attraktive und berühmte Schriftsteller Albert Rank erhält den Brief einer Unbekannten. Er entdeckt darin, dass sie ihm ihr gesamtes Leben ihre grenzenlose Liebe widmete. In ihrem Brief blickt Rose auf eine Vielzahl von Treffen mit Albert zurück: Seit der Kindheit ist sie sklavisch in ihn verliebt und ihr ganzes Leben lang ist sie nie wieder davon losgekommen. Bei vielen Begegnungen konnte Rank sie nicht erkennen, auch wenn die gemeinsamen Momente wunderbar gewesen waren. Als erwachsene Frau ist die Liebe der Rose zu schmerzvoll, um weiter zu gehen, und sie zieht verhängnisvolle Konsequenzen.

      Freitag, 20.07.18
      13:55 - 15:25 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

      Wien, in den 1930er Jahren. Der attraktive und berühmte Schriftsteller Albert Rank erhält den Brief einer Unbekannten. Er entdeckt darin, dass sie ihm ihr gesamtes Leben ihre grenzenlose Liebe widmete. In ihrem Brief blickt Rose auf eine Vielzahl von Treffen mit Albert zurück: Seit der Kindheit ist sie sklavisch in ihn verliebt und ihr ganzes Leben lang ist sie nie wieder davon losgekommen. Bei vielen Begegnungen konnte Rank sie nicht erkennen, auch wenn die gemeinsamen Momente wunderbar gewesen waren. Als erwachsene Frau ist die Liebe der Rose zu schmerzvoll, um weiter zu gehen, und sie zieht verhängnisvolle Konsequenzen.

       

      Albert Rank ist ein wohlhabender Schriftsteller. Als er in eine neue Wohnung zieht, verfällt die Nachbarstochter Rose sofort seinem Charme; er soll die Liebe ihres Lebens werden. Die Handlung setzt Jahre später ein. Albert findet eines Abends bei seiner Heimkehr nach einer Lesung den Brief eines unbekannten Absenders vor. Eine Frau namens Rose hat ihn geschrieben. Schon die ersten Zeilen fesseln ihn und die Lektüre beschäftigt ihn schließlich die ganze Nacht.

      Ihr Brief versetzt ihn in eine Vergangenheit aus der leidenschaftlichen Sicht eines schüchternen Wesens, welches er nie wahrgenommen hat. Rückblickend wird ihm das Ausmaß der Liebestragödie bewusst: Seit seinem Einzug schwärmte Rose für ihn und seine Bücher. Sie tut alles dafür, um ihm zu gefallen - doch ohne Erfolg, bis sie mit ihrer Mutter nach Innsbruck ziehen muss. Ihre letzte Nacht in Wien muss sie mit ansehen, wie er eine andere Frau mit nach Hause nimmt, verletzt und dennoch noch gewaltig verliebt verlässt Rose mit ihrer Familie die Stadt.

      Nach Jahren, als Rose bereits 18 Jahre alt ist, kehrt sie nach Wien zurück und begegnet Albert wieder, doch dieser erkennt sie nicht. Sie nähern sich einander an und es kommt zu einer Liebesnacht - die allererste für die jungfräuliche Rose -, bei der sie schwanger wird. Kurz darauf muss Albert abreisen und wird sich bei ihr nie wieder melden. Sie treffen sich nach vielen Jahren abermals. Als Albert sie erneut nicht wiedererkennt, zieht sie verhängnisvolle Konsequenzen.

      Die literarische Vorlage für „Brief einer Unbekannten“ lieferte die 1922 erschienene Novelle von Stefan Zweig. Es wird das tragische Porträt einer Frau gezeichnet, die aus unerfüllter Liebe zugrunde geht. Der französische Regisseur Jacques Deray verfilmte bereits 1998 den Romanentwurf „Clarissa“ von Stefan Zweig, der ebenso in Wien spielt und die Atmosphäre dieser besonderen Stadt auch meisterhaft beschreibt. „Brief einer Unbekannten“ war bereits 1948 von Max Ophüls verfilmt worden und wird heute als einer der bedeutendsten Filme des deutschen Regisseurs betrachtet.

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      Freitag, 20.07.18
      13:55 - 15:25 Uhr (90 Min.)
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