• 14.08.2020
      16:10 Uhr
      Botswana, die Königinnen des Heavy Metal Dokumentation Deutschland 2018 | arte
       

      Für viele gilt Heavy Metal als "weiß, europäisch und männlich". Doch seit einigen Jahren beweist eine Subkultur in Botswana das Gegenteil: Frauen unterschiedlicher Generationen verschreiben sich dem rockigen Musikstil - und finden so zu ihrer eigenen Identität. Dabei lehnen sie sich - ganz lässig und nebenbei - gegen die patriarchalisch strukturierte Gesellschaft auf. Die Dokumentation begleitet drei "Marok", wie die Rockerinnen in der Tswana-Sprache genannt werden. Drei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Und doch haben sie eine Gemeinsamkeit: Sie definieren sich als "Queens of Heavy Metal".

      Freitag, 14.08.20
      16:10 - 17:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Für viele gilt Heavy Metal als "weiß, europäisch und männlich". Doch seit einigen Jahren beweist eine Subkultur in Botswana das Gegenteil: Frauen unterschiedlicher Generationen verschreiben sich dem rockigen Musikstil - und finden so zu ihrer eigenen Identität. Dabei lehnen sie sich - ganz lässig und nebenbei - gegen die patriarchalisch strukturierte Gesellschaft auf. Die Dokumentation begleitet drei "Marok", wie die Rockerinnen in der Tswana-Sprache genannt werden. Drei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Und doch haben sie eine Gemeinsamkeit: Sie definieren sich als "Queens of Heavy Metal".

       

      Stab und Besetzung

      Regie Stefan Kleinalstede

      In Botswana hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte eine Subkultur herausgebildet, die die patriarchalische Gesellschaftsstruktur auf ganz lässige Art und Weise infrage stellt: Eine Reihe von Frauen hat sich dem Heavy Metal verschrieben und definiert sich selbst als "Queens" dieser Musikszene. Selbstbewusst, komplett in Leder gekleidet und mit vulgär klingenden Künstlernamen ausgestattet setzen die Frauen mit ihren Musikauftritten ein unverblümtes Zeichen gegen die traditionelle Rollenverteilung. Es geht ihnen darum, Stärke zu beweisen und ihre eigene Identität zu stärken.Die Dokumentation begleitet drei der "Queens of Heavy Metal" zwischen 20 und 40 Jahren, die allesamt alleinerziehende Mütter sind. Drei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten - und dennoch über ihre Subkultur zueinander gefunden haben. Die dokumentarische Reise führt unter anderem in die nördliche Kleinstadt Maun im Okawango-Delta, wo "Queen" Gloria Williams einen Rockerverein gegründet hat: die Maun Rockers Association. In den vergangenen Jahren wurde die örtliche Heavy-Metal-Szene vor allem von Männern dominiert, die nach Feierabend in schwerer Lederkluft auf dem Weg zu ihren Auftritten für Aufsehen sorgten.Doch seit der Gründung der Maun Rockers Association konnten sich auch die "Marok", wie die weiblichen Rockerinnen in der Twana-Sprache genannt werden, als erstzunehmende Gruppe in der Stadt etablieren. Die Dokumentation begleitet den Musikverband auf eine traditionelle Hochzeit. Hier prallen unterschiedliche Welten aufeinander, wenn die Rockerinnen in ihren Lederoutfits in das bunt geschmückte Zelt einmarschieren und dem Bräutigam die Ehre erweisen.
       

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      Freitag, 14.08.20
      16:10 - 17:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 09.07.2020