• 05.05.2020
      21:45 Uhr
      Berlin 1945 (2/2) Tagebuch einer Großstadt | arte
       

      Berlin im Jahr 1945: Während sich das ganze Ausmaß der untergegangenen Diktatur nach der Schlacht um Berlin erst langsam entblättert, zeichnet sich am Horizont schon eine neue Teilung ab. "Berlin 1945" lässt Deutsche und Alliierte, einfache Bürger, Soldaten, Journalisten, Politiker, Zwangsarbeiter, Untergetauchte, Verbrecher und Helden zu Wort kommen. Ihre Tagebücher, Kalendereinträge und Dokumente vermitteln eine multiperspektivische und emotionale Sicht auf die Ereignisse und stellen Bezüge her, die bis in das heutige Stadtbild und in die Gegenwart hineinreichen.

      Dienstag, 05.05.20
      21:45 - 23:20 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

      Berlin im Jahr 1945: Während sich das ganze Ausmaß der untergegangenen Diktatur nach der Schlacht um Berlin erst langsam entblättert, zeichnet sich am Horizont schon eine neue Teilung ab. "Berlin 1945" lässt Deutsche und Alliierte, einfache Bürger, Soldaten, Journalisten, Politiker, Zwangsarbeiter, Untergetauchte, Verbrecher und Helden zu Wort kommen. Ihre Tagebücher, Kalendereinträge und Dokumente vermitteln eine multiperspektivische und emotionale Sicht auf die Ereignisse und stellen Bezüge her, die bis in das heutige Stadtbild und in die Gegenwart hineinreichen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Volker Heise

      Am 30. April weht die Rote Fahne über dem Reichstag und Adolf Hitler nimmt sich das Leben. Aber es dauert noch zwei Tage, bis sich die Stadt ergibt. Der Nationalsozialismus ist besiegt, Deutschland ist besiegt, Berlin ist besiegt. Eine Niederlage, die eine Befreiung ist. Die Alliierten übernehmen die Macht und teilen die Stadt untereinander auf. Während Engländer, Franzosen und Amerikaner noch darauf warten, in Berlin einzurücken, machen die sowjetischen Machthaber Nägel mit Köpfen: setzen Bürgermeister ein, organisieren die Lebensmittelversorgung, beginnen mit der Demontage von Betrieben und Anlagen und machen sich auf die Suche nach den Kriegsverbrechern.
      Schuldige und Unschuldige finden sich in den Lagern wieder, die zuvor von den Deutschen beherrscht wurden. Funktionäre werden aus Moskau eingeflogen. Displaced Persons irren durch die Stadt auf der Suche nach Angehörigen oder einem Platz zum Schlafen. Die Jüdische Gemeinde findet sich neu zusammen, es gibt nur wenig Überlebende. Auf der Potsdamer Konferenz wird über das Schicksal der Stadt entschieden.
      Aber in die Ruinen kehrt das Leben zurück, die Theater eröffnen wieder, Orchester spielen unter freiem Himmel. Doch das Band, das die Alliierten zusammengehalten hat, zerreißt - und der Kalte Krieg beginnt. Wieder wird die Stadt zu seinem Schlachtfeld. Und der Winter steht vor der Tür.
      Regisseur Volker Heise erzählt das Jahr 1945 in Berlin mit Archivmaterial aus den Blickwinkeln der Zeitgenossen, eine multiperspektivische, emotionale Seherfahrung: Geschichte wird lebendig.

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      Dienstag, 05.05.20
      21:45 - 23:20 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 29.03.2020