• 24.01.2021
      06:30 Uhr
      Baekdusan - Koreas wildes Bergland SĂŒdkorea 2019 | arte
       

      Der Baekdusan ist ein wichtiger Ort der koreanischen Mythologie und Geschichte: ein windgepeitschter, wolkenverhangener Berg, umgeben von einer geheimnisvollen Aura. Der sagenumwobene Baekdusan liegt an der Grenze zwischen Nordkorea und China. Mit seinen 2.744 Metern bildet er die höchste Erhebung der koreanischen Halbinsel. Im 10. Jahrhundert erlebte er einen der stĂ€rksten VulkanausbrĂŒche seit Menschengedenken. Die Dokumentation"Baekdusan- Koreas wildes Bergland" hĂ€lt in beindruckenden Aufnahmen die Schönheit der Flora und Fauna dieser Sagenumwobenen Berglandschaft fest.

      Sonntag, 24.01.21
      06:30 - 07:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Der Baekdusan ist ein wichtiger Ort der koreanischen Mythologie und Geschichte: ein windgepeitschter, wolkenverhangener Berg, umgeben von einer geheimnisvollen Aura. Der sagenumwobene Baekdusan liegt an der Grenze zwischen Nordkorea und China. Mit seinen 2.744 Metern bildet er die höchste Erhebung der koreanischen Halbinsel. Im 10. Jahrhundert erlebte er einen der stĂ€rksten VulkanausbrĂŒche seit Menschengedenken. Die Dokumentation"Baekdusan- Koreas wildes Bergland" hĂ€lt in beindruckenden Aufnahmen die Schönheit der Flora und Fauna dieser Sagenumwobenen Berglandschaft fest.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Cheolho Jeong

      Der Name des Berges "baekdu" bedeutet im Koreanischen "Weißkopf" und bezieht sich auf seine Krone aus weißem Bimsstein. Die großrĂ€umige, fĂŒnf Kilometer durchmessende Caldera, die sich auf dem Gipfel des Baekdu gebildet hat, ist zum Teil mit dem Wasser des "Himmelssees" gefĂŒllt, eines fast 400 Meter tiefen Kratersees. Auf dem Berg entspringen die wichtigsten FlĂŒsse Nordkoreas, der Dumangang und der Amnokgang, beides auch GrenzflĂŒsse zu China. Das von den Gipfeln herabrinnende Wasser ist zu einer lebenswichtigen Wasserquelle fĂŒr ganz Ostasien geworden.

      Die Dokumentation verfolgt die Entwicklung der Natur der Berglandschaft ĂŒber zwei Jahreszeiten hinweg, eindrucksvoll veranschaulicht durch die Aufnahmen des sĂŒdkoreanischen Fotografen Ahn Seung-il, der dieses wilde Bergland seit 20 Jahren ablichtet.

      Die extreme KĂ€lte und die eisigen Winde lassen die Tier- und Pflanzenwelt am Berg acht Monate im Jahr nur mit MĂŒhe ĂŒberleben: Der Schnee scheint alles zu verschlingen, und die Temperaturen erreichen bis zu minus 50 Grad Celsius. Doch die BergbĂ€che gefrieren nicht: DafĂŒr sorgen die heißen Quellen, aus denen Dampf von 83 Grad Celsius aufsteigt. Nach dem langen, kalten Winter beginnt es zu tauen, und im Wald - der 1.300 Quadratkilometer umfassenden "grĂŒnen Lunge" Asiens - erwacht wieder das Leben. Der PrimĂ€rwald erstreckt sich vor allem auf der fast menschenleeren chinesischen Seite. Hier wachsen 800 Arten von Heilpflanzen, darunter als wirksamste und wertvollste, der wilde Ginseng. Wenn Nord- und SĂŒdkorea eines Tages vereint sind, könnte dieser Zauberberg zum gemeinsamen Bezugspunkt fĂŒr alle Koreaner werden.

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      Sonntag, 24.01.21
      06:30 - 07:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 18.01.2021