• 30.11.2019
      05:25 Uhr
      Augenschmaus Frida Kahlo & Diego Rivera: Stillleben mit Früchten | arte Mediathek
       

      Die Dokuserie nimmt zehn Meisterwerke der Malerei humorvoll unter die Lupe. In dieser Folge: Gustave Caillebottes Gemälde "Die Parkettschleifer" stammt aus dem Jahr 1875 und gehört zu den ersten Darstellungen des städtischen Proletariats. Die drei Arbeiter auf dem Bild stellen fest, dass sich auf dem Gebiet des Arbeitsrechts seit dem 19. Jahrhundert einiges getan hat.

      Samstag, 30.11.19
      05:25 - 05:50 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      VPS 05:20
      Stereo HD-TV

      Die Dokuserie nimmt zehn Meisterwerke der Malerei humorvoll unter die Lupe. In dieser Folge: Gustave Caillebottes Gemälde "Die Parkettschleifer" stammt aus dem Jahr 1875 und gehört zu den ersten Darstellungen des städtischen Proletariats. Die drei Arbeiter auf dem Bild stellen fest, dass sich auf dem Gebiet des Arbeitsrechts seit dem 19. Jahrhundert einiges getan hat.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Chantal Allès

      Frida Kahlo war die Frau des großen mexikanischen Malers Diego Rivera. Ein faszinierendes und einflussreiches Paar, das gerne die gesamte Kunst- und Politikwelt zum Abendessen nach Hause einlud. Ihr Ölgemälde „Die Braut erschrickt vor dem offenen Leben“ aus dem Jahr 1943, einem Stillleben mit Früchten, bietet reichlich Inspirationsstoff für das heutige Menü des mexikanischen Chefkochs Gerardo Vázquez Lugo.
      Der Küchenchef wagt sich an ein Hochzeitsmenü in bester mexikanischer Tradition. Er bezieht seine Inspiration aus dem Rezeptbuch „Las Fiestas de Frida y Diego“ von Guadalupe Rivera Marín. In diesem Buch erinnert sich die Tochter des großen Malers an die Festessen, die Diego und Frida seinerzeit gaben. Allen voran ihr Hochzeitsmahl. Guadalupe wird die kulinarische Interpretation des Gemäldes verkosten.
      Das Gemälde „Die Braut erschrickt vor dem offenen Leben“ steckt voller verborgener Botschaften, die von Experten näher erläutert werden - von der Papaya, einem Symbol für das weibliche Geschlecht, über die Melone, deren Teile sich nicht zusammenfügen lassen, bis hin zur Braut, die sich, anders als die stets farbenfroh und extravagant gekleidete Frida Kahlo, ganz in weiß diskret im Hintergrund verbirgt und vor dem offenen Leben erschrickt.
      Das Bild spiegelt in gewisser Weise die Tragödie in Frida Kahlos Leben. 1925 rast der Bus, in dem Frida sitzt, in eine Tram: Ihr Körper wird zermalmt und eine Metallstange durchbohrt ihren Körper. Frida schwebt mehrere Wochen zwischen Leben und Tod und kann sich anschließend monatelang nicht bewegen. Der Schmerz wird zu ihrem ständigen Begleiter.
      Für seine leidenschaftliche Hommage an die berühmteste Malerin der Welt bekommt Gerardo Vázquez Lugo Unterstützung von: Guadalupe Rivera Marín, Tochter von Diego Rivera, Sylvia Navarrete, Direktorin des Museums für Moderne Kunst in Mexiko-Stadt, Agustín Arteaga, Direktor des nationalen Kunstmuseums von Mexiko, und Cristina Kahlo, Großnichte von Frida Kahlo.

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