• 26.06.2019
      21:25 Uhr
      Augenblicke - Gesichter einer Reise Dokumentarfilm Frankreich 2016 - OHNE GRENZEN - Das ARTE-Dokumentarfilmfestival | arte
       

      Sie könnten unterschiedlicher kaum sein: Agnès Varda, eine ältere Dame von kleiner Statur, und JR, der zeitgenössische Künstler. Sie, farbenfroh gekleidet, grau-rotes Haar. Er, mondän in Schwarz, bärtig, jung. Die beiden begegnen sich 2015 - und starteten ein gemeinsames Filmprojekt.
      Der Film erzählt aber auch die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die während der Dreharbeiten an Tiefe gewinnt - und jedwede Unterschiede überbrückt.

      Mittwoch, 26.06.19
      21:25 - 23:00 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo HD-TV

      Sie könnten unterschiedlicher kaum sein: Agnès Varda, eine ältere Dame von kleiner Statur, und JR, der zeitgenössische Künstler. Sie, farbenfroh gekleidet, grau-rotes Haar. Er, mondän in Schwarz, bärtig, jung. Die beiden begegnen sich 2015 - und starteten ein gemeinsames Filmprojekt.
      Der Film erzählt aber auch die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die während der Dreharbeiten an Tiefe gewinnt - und jedwede Unterschiede überbrückt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Agnès Varda
      JR

      Agnès Varda, eine jung gebliebene Frau um die 80, und der wesentlich jüngere Künstler JR begegnen sich im Jahr 2015. Die Folge des Zusammentreffens: der Dreh eines gemeinsamen Films. Auch wenn sie kaum unterschiedlicher sein könnten, haben sie doch vieles gemeinsam - vor allem die Lust an kreativer Zusammenarbeit. Der Kleinlaster von JR, umgebaut als Fotomobil, dient den beiden als Fortbewegungsmittel und Begleiter. Mit im Gepäck: die Songs des französischen Rockmusikers Mathieu Chedid.

      Die Filmemacher durchqueren das ganze Land von Nord nach Süd, lauschen den Geschichten der Menschen, denen sie begegnen, und machen unzählige Porträtaufnahmen. Ein Automechaniker, ein Postbote, ein Glöckner, Frauen von Minen- und Dockarbeitern, eine Ziegenzüchterin und am Ende sogar der Geist von Jean-Luc Godard kommen vor die Linse. Der umgebaute Kleinlaster versprüht dabei eine ganz besondere Magie. In ihm entstehen überlebensgroße Abzüge der Aufnahmen, die Varda und JR an die Scheunen verlassener Dörfer kleben.

      Der Film erzählt nicht zuletzt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die während der Dreharbeiten an Tiefe gewinnt - überraschende Momente, Neckereien und herzliches Lachen überbrücken dabei jegliche Unterschiede.

      • OHNE GRENZEN: Das ARTE-Dokumentarfilmfestival

      Dokumentarfilme zählen zu den wichtigsten Genres für einen Kultursender, der sich der Kreativität verpflichtet hat. Deshalb widmet ARTE dem Dokumentarfilm in seiner vierten Ausgabe einen besonderen Programmschwerpunkt: Von Sonntag, den 23. Juni bis Donnerstag, den 27. Juni 2019 können die Zuschauer eine ganze Woche lang die besten dokumentarischen ARTE-Filmproduktionen als Erstausstrahlungen - mit Ausnahme einer Wiederholung - sehen. Die Filme des diesjährigen Festivals handeln alle von der Fähigkeit, über sich selbst hinauszuwachsen und Hindernisse zu überwinden. Mit „Augenblicke: Gesichter einer Reise“ (ARTE France) gedenkt das vierte Dokumentarfilmfestival 2019 auch der im März verstorbenen Agnès Varda. Das letzte Werk der legendären Filmemacherin entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler JR.

      Ab dem 23. Juni widmet ARTE sein Abendprogramm fünf Tage lang 11 Dokumentarfilmen, die bei namhaften Festivals gezeigt und teilweise ausgezeichnet wurden. Diese machen den Programmschwerpunkt zu einem echten Highlight, darunter unter anderem „Zentralflughafen THF“ (RBB/ARTE) von Karim Aïnouz, der das Leben des jungen syrischen Geflüchteten Ibrahim in einem temporären Auffanglager am Flughafen Berlin Tempelhof schildert. Am Mittwoch stehen gleich vier große Dokumen¬tarfilme auf dem Programm: „Jenseits des Limits“ (YLE/ARTE) von Marta Prus gibt einen Einblick in das harte Training der russischen Sportgymnastin Margarita Mamun auf ihrem Weg zu olympischem Gold, „Augenblicke: Gesichter einer Reise“ (ARTE France), ein Film, in dem Agnès Varda den für seine überlebensgroßen Fotografien bekannten Künstler JR bei seinen Begegnungen mit Menschen und ihren Geschichten begleitet, „Gaza – Leben an der Grenze“ (ZDF/ARTE), ein poetischer und anrührender Film über den Alltag im Gazastreifen, und „Zwischen Rausch und Elend“ (ARTE France) von Roberto Minervini, der hautnah den Alltag der US-amerikanischen Unterschicht zwischen Illegalität und Anarchie zeigt. Das Festival endet am Donnerstag, den 27. Juni, wenn der kambodschanische Filmemacher Rithy Panh ein weiteres Zeugnis seiner sehr persönlichen Trauerarbeit vorlegt. In „Gräber ohne Namen“ (ARTE France) begibt er sich auf die Suche nach den realen und spirituellen Gräbern seiner Angehörigen, die von den Roten Khmer ermordet wurden. Auch das Oscar-nominierte Werk „I Am Not Your Negro“ (ARTE France) von Raoul Peck wird nochmals gezeigt und findet seinen Platz im ARTE-Dokumentarfilmfestival: Ohne Grenzen.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Mittwoch, 26.06.19
      21:25 - 23:00 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.07.2019