• 11.01.2020
      21:50 Uhr
      Auf den Spuren der Cheops-Pyramide Wunder der Architektur | arte
       

      Die Cheops-Pyramide gehört zu den Pyramiden von Gizeh, dem einzigen noch erhaltenen Weltwunder der Antike. Sie wird auch als "Große Pyramide" bezeichnet und wurde vor über 4.500 Jahren im westlichen Niltal, etwa 25 Kilometer von Kairo entfernt, als Grabmal des Königs Cheops erbaut. Mit einer Höhe von ursprünglich 146 Metern ist sie die höchste Pyramide des Landes. Wie konnten die Ägypter ohne moderne Werkzeuge ein so monumentales Bauwerk errichten? Die Dokumentation stellt innovative archäologische Forschungen vor, die dabei helfen, das ehrgeizige Bauvorhaben besser zu verstehen.

      Samstag, 11.01.20
      21:50 - 22:40 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Die Cheops-Pyramide gehört zu den Pyramiden von Gizeh, dem einzigen noch erhaltenen Weltwunder der Antike. Sie wird auch als "Große Pyramide" bezeichnet und wurde vor über 4.500 Jahren im westlichen Niltal, etwa 25 Kilometer von Kairo entfernt, als Grabmal des Königs Cheops erbaut. Mit einer Höhe von ursprünglich 146 Metern ist sie die höchste Pyramide des Landes. Wie konnten die Ägypter ohne moderne Werkzeuge ein so monumentales Bauwerk errichten? Die Dokumentation stellt innovative archäologische Forschungen vor, die dabei helfen, das ehrgeizige Bauvorhaben besser zu verstehen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Tom Fowlie

      Die Cheops-Pyramide galt in der Antike als bedeutendstes der sieben Weltwunder, von denen sie heute als einziges noch erhalten ist. Mehrere Jahrtausende lang hielt die "Große Pyramide" den Rekord als höchstes Bauwerk der Welt mit der größten Masse und dem größten Volumen. Sie steht für die Perfektion sämtlicher Verfahren der Steinquaderarchitektur und wird seit mehr als 4.500 Jahren erforscht. In der Dokumentation werden die neuesten Erkenntnisse aus den archäologischen Forschungsarbeiten von Mark Lehner und Zahi Hawass vorgestellt, die das Verständnis dieses faszinierenden Baudenkmals revolutioniert haben. Wie gelang es den alten Ägyptern, ohne heutige Bau- und Vermessungstechniken und nur mit Kupferwerkzeugen ein derartiges Meisterwerk zu errichten? Woher kamen die Tausenden Arbeiter, die die schweren Steine bewegt haben? Waren sie Sklaven? Wie sahen Unterbringung und Speiseplan der Arbeitskräfte aus, und wie organisierten sie sich? In der Dokumentation kommt der französische Ägyptologe Pierre Tallet zu Wort, dessen Forschungsgruppe 4.500 Jahre alte Papyrusfragmente in einem Hafen am Roten Meer entdeckte, von dem aus Transportschiffe die großen Baustellen des ägyptischen Reichs belieferten. Unter den Papyri befindet sich das Logbuch des pharaonischen Beamten Merer, der für die Lieferung von Kalksteinblöcken für den Bau der Cheops-Pyramide zuständig war. Er beschreibt die Verschiffung der Steine über den Nil und die Herstellung der Kupferwerkzeuge, die beim Bau der Pyramide verwendet wurden. Außerdem erwähnt er die Kasernen und Hafenanlagen und den Namen des Verantwortlichen für den Bau der Cheops-Pyramide.

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      Samstag, 11.01.20
      21:50 - 22:40 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

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