• 18.11.2021
      16:00 Uhr
      Auf den Dächern der Stadt London | arte
       

      Big Ben und die Kuppel der St Paul’s Cathedral sind die altbekannten Symbole der britischen Hauptstadt, doch heute bekommen sie Konkurrenz von den Wolkenkratzern. In den letzten 20 Jahren sind rund 40 solcher Hochhäuser gebaut worden, die nun Londons neue Skyline bilden. Hundert weitere sind im Bau begriffen.

      Donnerstag, 18.11.21
      16:00 - 16:55 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Big Ben und die Kuppel der St Paul’s Cathedral sind die altbekannten Symbole der britischen Hauptstadt, doch heute bekommen sie Konkurrenz von den Wolkenkratzern. In den letzten 20 Jahren sind rund 40 solcher Hochhäuser gebaut worden, die nun Londons neue Skyline bilden. Hundert weitere sind im Bau begriffen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Xavier Lefebvre

      Seit rund 15 Jahren porträtiert der Fotograf James Burns die britische Hauptstadt in seinem grandiosen Projekt „London From The Rooftops“. Bereits als Teenager unternahm er Ausflüge auf die Dächer von Londons Sozialbauten, auf denen Underground-Bands Konzerte gaben.

      Das war der Anfang einer Passion fürs Fotografieren von den Dächern der Stadt aus, wo sich James Burns mittlerweile mehr zu Hause fühlt als in den Straßen der Stadt. Für ihn sind die Dächer zu einem wahrhaften Observatorium für die städtebauliche Entwicklung geworden. Für manche sind die Dächer Aussichtspunkt, für andere Freiräume zur Umsetzung engagierter Architekturexperimente – zum Beispiel für den jungen Architekten Theo Molloy, der mit seinem Team schon zahlreiche Preise gewonnen hat.

      Auf dem Dach der Hoxton Docks, einem zahlreiche Künstlerstudios beherbergenden Gebäudekomplex, gestaltete er eine subversive Mini-Wohnung umhüllt mit silbern schimmernden Schindeln aus ausgemusterten Tetra-Pak-Kartons. Damit möchte er die Debatte über die Nutzung von Wohnraum anregen, der besonders in London rar geworden und kaum noch zu bezahlen ist.

      Doch auch trotz des Bau- und Privatisierungswahns gibt es noch Ecken wie das alternative Musik- und Kulturzentrum „Village Underground“ im Londoner Stadtteil Shoreditch. Auf dem Dach eines ehemaligen Lagerhauses wurde mittels ausrangierter Eisenbahnwaggons Raum fürs kreative Arbeiten geschaffen.

      Andere Freigeister wie der Mountainbiker und Fahrradakrobat Andrei Burton testen ihr Geschick an der schwindelerregenden Londoner Skyline. Der Trial-Biker betreibt seinen Sport auf allerhöchstem Niveau und macht mit seinem Fahrrad auch die Dächer Londons unsicher. Im Nordosten der Stadt haben die Kostümbildner Patrick Withaker und Keir Malem ihr Haus mit einem futuristischen Dachgarten versehen. In den Kensington Roof Gardens, die von Chefgärtnerin Pilar Medrano-Dell gestaltet wurden, lädt ein spanischer Garten mit mediterranem Flair zum Verweilen ein. Der Entwurf wurde von den eleganten Grünanlagen der Alhambra inspiriert. Seit rund 15 Jahren porträtiert der Fotograf James Burns die britische Hauptstadt in seinem grandiosen Projekt „London From The Rooftops“. Bereits als Teenager unternahm er Ausflüge auf die Dächer von Londons Sozialbauten, auf denen Underground-Bands Konzerte gaben.

      Das war der Anfang einer Passion fürs Fotografieren von den Dächern der Stadt aus, wo sich James Burns mittlerweile mehr zu Hause fühlt als in den Straßen der Stadt. Für ihn sind die Dächer zu einem wahrhaften Observatorium für die städtebauliche Entwicklung geworden. Für manche sind die Dächer Aussichtspunkt, für andere Freiräume zur Umsetzung engagierter Architekturexperimente – zum Beispiel für den jungen Architekten Theo Molloy, der mit seinem Team schon zahlreiche Preise gewonnen hat.

      Auf dem Dach der Hoxton Docks, einem zahlreiche Künstlerstudios beherbergenden Gebäudekomplex, gestaltete er eine subversive Mini-Wohnung umhüllt mit silbern schimmernden Schindeln aus ausgemusterten Tetra-Pak-Kartons. Damit möchte er die Debatte über die Nutzung von Wohnraum anregen, der besonders in London rar geworden und kaum noch zu bezahlen ist.

      Doch auch trotz des Bau- und Privatisierungswahns gibt es noch Ecken wie das alternative Musik- und Kulturzentrum „Village Underground“ im Londoner Stadtteil Shoreditch. Auf dem Dach eines ehemaligen Lagerhauses wurde mittels ausrangierter Eisenbahnwaggons Raum fürs kreative Arbeiten geschaffen.

      Andere Freigeister wie der Mountainbiker und Fahrradakrobat Andrei Burton testen ihr Geschick an der schwindelerregenden Londoner Skyline. Der Trial-Biker betreibt seinen Sport auf allerhöchstem Niveau und macht mit seinem Fahrrad auch die Dächer Londons unsicher. Im Nordosten der Stadt haben die Kostümbildner Patrick Withaker und Keir Malem ihr Haus mit einem futuristischen Dachgarten versehen. In den Kensington Roof Gardens, die von Chefgärtnerin Pilar Medrano-Dell gestaltet wurden, lädt ein spanischer Garten mit medit

      erranem Flair zum Verweilen ein. Der Entwurf wurde von den eleganten Grünanlagen der Alhambra inspiriert.

      Rom, Bangkok, Berlin, London, Los Angeles – fünf Städte, fünf verschiedene Welten. Die neuen Folgen der Dokumentationsreihe „Auf den Dächern der Stadt“ erkunden bedeutende Metropolen aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel: von deren Dächern aus.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 04.12.2021