• 11.07.2019
      21:00 Uhr
      Der Unerschrockene - Der Berliner Filmproduzent Artur Brauner Hommage an den kürzlich verstobenen Filmproduzenten | arte Mediathek
       

      Der Berliner Produzent Artur „Atze“ Brauner hat mit seiner Firma CCC in den letzten 70 Jahren das Filmgeschehen in Deutschland - und Europa - entscheidend mitgeprägt. Er holte zahlreiche Emigranten wie Fritz Lang oder Robert Siodmak aus dem amerikanischen Exil zurück, finanzierte mit „Die Spaziergängerin von Sans Souci“ Romy Schneiders letzten Film, lieferte mit Winnetou-, Mabuse- und Edgar Wallace-Filmen die Blockbuster der 60er Jahre und setzte sich zeitlebens mit dem Holocaust auseinander. Aus Anlass seines 100. Geburtstags dokumentiert dieser Film Leben und Wirken des bekannten Filmproduzenten: Porträt einer Jahrhundertgestalt.

      Donnerstag, 11.07.19
      21:00 - 22:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Neu im Programm

      Der Berliner Produzent Artur „Atze“ Brauner hat mit seiner Firma CCC in den letzten 70 Jahren das Filmgeschehen in Deutschland - und Europa - entscheidend mitgeprägt. Er holte zahlreiche Emigranten wie Fritz Lang oder Robert Siodmak aus dem amerikanischen Exil zurück, finanzierte mit „Die Spaziergängerin von Sans Souci“ Romy Schneiders letzten Film, lieferte mit Winnetou-, Mabuse- und Edgar Wallace-Filmen die Blockbuster der 60er Jahre und setzte sich zeitlebens mit dem Holocaust auseinander. Aus Anlass seines 100. Geburtstags dokumentiert dieser Film Leben und Wirken des bekannten Filmproduzenten: Porträt einer Jahrhundertgestalt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Kathrin Anderson
      Oliver Schwehm

      Auch wenn es nicht immer seine Filme waren, mit denen er in die Schlagzeilen kam: So ausdauernd und lange wie kein anderer deutscher Produzent prägte Artur Brauner das deutsche und europäische Filmgeschehen der jüngeren Geschichte. Stets unerschrocken, immer unabhängig und bisweilen eigensinnig lotete er die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz, zwischen gutem und bisweilen auch schlechtem Geschmack aus. Er holte zahlreiche Emigranten wie Fritz Lang oder Robert Siodmak aus dem amerikanischen Exil zurück nach Deutschland, finanzierte mit „Die Spaziergängerin von Sans Souci“ Romy Schneiders letzten Film, lieferte mit Winnetou-, Mabuse und Edgar Wallace-Filmen die Blockbuster der 60er Jahre und setzte sich immer wieder aufs Neue mit dem Holocaust auseinander. Zahlreiche Preise, zwei Golden Globes und ein Oscar als Koproduzent krönen das Schaffen von Artur Brauner. Beachtlich ist seine Filmographie, ein Werk von 200 Eigenproduktionen. Ein ganzes Jahrhundert hat er miterlebt: Zu einer Zeit geboren, als der Film noch stumm war, wuchs er im polnischen Lodz auf. Die Nationalsozialisten ermordeten viele Mitglieder seiner Familie. Während seine Eltern nach Israel auswanderten, war Artur Brauner nach Ende des Zweiten Weltkriegs einer der wenigen Juden, die sich im Land der Täter wieder niederließen. Ein Unerschrockener, in jeder Hinsicht. Und dies bis zum heutigen Tage. Aus Anlass seines 100. Geburtstags dokumentiert dieser Film Leben und Wirken des Produzenten: Porträt einer Jahrhundertgestalt.

      Der Film basiert auf der Dokumentation "Marina, Mabuse und Morituri - 70 Jahre deutscher Nachkriegsfilm im Spiegel der CCC", die aus Anlass von Artur Brauners 100. Geburtstag neu überarbeitet wurde.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Donnerstag, 11.07.19
      21:00 - 22:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Neu im Programm

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.07.2019