• 06.10.2018
      17:15 Uhr
      ARTE Reportage Italien: Palermo ist anders / Kolumbien: Den Frieden finden | arte
       

      Themen:

      • Italien: Palermo ist anders

      Die einstige Hauptstadt der Mafia versteht sich im rechts-populistisch regierten Italien als ein Refugium für Flüchtlinge.

      • Kolumbien: Den Frieden fimden

      Auch nach dem Friedensschluss zwischen Regierung und linken FARC-Rebellen geht das Morden in Kolumbien weiter.

      Samstag, 06.10.18
      17:15 - 18:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Italien: Palermo ist anders

      Die einstige Hauptstadt der Mafia versteht sich im rechts-populistisch regierten Italien als ein Refugium für Flüchtlinge.

      • Kolumbien: Den Frieden fimden

      Auch nach dem Friedensschluss zwischen Regierung und linken FARC-Rebellen geht das Morden in Kolumbien weiter.

       
      • Italien: Palermo ist anders

      Die einstige Hauptstadt der Mafia versteht sich im rechts-populistisch regierten Italien als ein Refugium für Flüchtlinge.
      Palermos Gastfreundlichkeit liegt vor allem auch an seinem Bürgermeister Leoluca Orlando: Im Juni gehörte Palermo mit zu den ersten Städten, die sich bereit erklärten, die Passagiere der Aquarius aufzunehmen, ganz im Gegensatz zur offiziellen Politik der neuen rechts-populistischen Regierung Italiens. Orlanda zählt zu den schärfsten Gegnern von Innenminister Mateo Salvini. Seit Jahren kämpft Orlando für die Abschaffung der Beschränkungen durch die Aufenthaltsgenehmigung und für die Bewegungsfreiheit von Migranten. In den letzten drei Jahren empfing die Hauptstadt Siziliens zehntausende Migranten. Viele von ihnen blieben bis heute in Palermo, darunter auch viele minderjährige Flüchtlinge, die sich ohne Begleitung auf die Reise übers Mittelmeer gewagt hatten. Für sie engagieren sich Vereine, die ihnen Hand in Hand mit dem Bürgermeisteramt helfen wollen, ihre Zukunft in Italien zu gestalten.

      • Kolumbien: Den Frieden finden

      Auch nach dem Friedensschluss zwischen Regierung und linken FARC-Rebellen geht das Morden in Kolumbien weiter.
      Jede Woche neue Morde und Anschläge: Seit der Entwaffnung der Guerilla versuchen nun andere bewaffnete Gruppen, das Machtvakuum zu füllen. Rechte Paramilitärs, die den Drogenhandel dominieren wollen und linke Splittergruppen mit dem gleichen Ziel. Dazu kommen kriminelle Banden - die massive Präsenz von Militär und Polizei macht die Lage nicht sicherer für die Bürger des Landes. Der Anbau von Coca und Marihuana floriert, und trotz internationaler Hilfen scheint in Kolumbien kaum einer mit dem Verlauf des Friedensprozesses zufrieden zu sein. Die Politik des neugewählten Präsidenten Ivan Duque droht jetzt, den ohnehin fragilen Prozess ganz in Frage zu stellen. ARTE-Reporter berichten aus der Region Cauca, einer einstigen Hochburg der FARC-Guerilla.

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      Samstag, 06.10.18
      17:15 - 18:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.01.2019