• 18.10.2019
      06:15 Uhr
      ARTE Reportage Irak: Die Waisen von Mosul | arte Mediathek
       

      Aktuelle europäische und internationale politische Themen und Herausforderungen, ergänzt durch historische Erläuterungen und geopolitische Analysen. "ARTE Reportage" berichtet über die Fakten und die menschlichen Verhältnisse, die sich hinter diesen Fakten verbergen.

      Freitag, 18.10.19
      06:15 - 07:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Aktuelle europäische und internationale politische Themen und Herausforderungen, ergänzt durch historische Erläuterungen und geopolitische Analysen. "ARTE Reportage" berichtet über die Fakten und die menschlichen Verhältnisse, die sich hinter diesen Fakten verbergen.

       
      • Bayeux, Treffpunkt der Kriegsreporter

      Fotos, Filme und Bücher über den Krieg - jeden Oktober kommen Kriegsreporter aus der ganzen Welt nach Bayeux.
      Die Stadt Bayeux eröffnet immer im Oktober einem großen Publikum, Erwachsenen und Schülern, die Möglichkeit, aus erster Hand mehr über die Krisen und Kriege von heute zu erfahren. Die Kriegsberichterstatter der ganzen Welt kommen in die Stadt, um die beste Reportage mit dem „Prix Bayeux Calvados-Normandie des Correspondents de Guerre“ zu küren und um den Menschen in Bayeux über ihre Arbeit zu berichten.

      • Irak: Die Waisen von Mosul

      Der Irak ächtet die Kinder des IS – 45.000 Waisen leben heute in Lagern, ohne Papiere und ohne Zukunft.
      Die Kinder der IS-Kämpfer sind im Irak von heute geächtet. Seit dem Fall von Mosul sammelten sich gut 45.000 Kinder von IS-Terroristen in den Flüchtlingslagern, alleine, oder mit ihren Müttern. Wie viele noch irgendwo obdachlos in Dörfern und Städten leben, das ist unbekannt. Die Behörden des Irak verweigern ihnen die Ausstellung von Papieren, deshalb dürfen sie keine Schulen besuchen und werden wohl später auch keine Arbeit finden. In den Lagern haben sie kein Recht auf Lebensmittelhilfe, verlassen dürfen sie die Camps aber auch nicht. Sie leben in ständiger Angst und werden angefeindet von Irakern, die sich rächen wollen für die Taten der Väter dieser Kinder. Zwei Jahre nach dem Sieg der Koalition gegen den IS-Terror scheinen weder der Staat noch die Bevölkerung verstehen zu wollen, dass die Kinder keine Schuld haben an den Taten ihrer Eltern – und dass auch diese Kinder sich eines Tages für diese Behandlung rächen könnten.

      • „Alep Machine“

      In der Ausstellung „Alep-Machine“ erzählen die Menschen von Aleppo in Syrien von der Grausamkeit des Krieges.
      Aleppo war einmal eine große, reiche und weltoffene Stadt. Heute liegt Aleppo in Trümmern, vernichtet im Bürgerkrieg der Freien Syrischen Armee gegen den Diktator Assad. Jedes Jahr treffen sich in Bayeux, in der Normandie, Reporter aus der ganzen Welt, die über Kriege berichten und sie küren die besten Reportagen des vergangenen Jahres. Die Ausstellung „Alep Machine“ zeigt den Besuchern, Bürgern und Reportern in Bayeux in vielen unterschiedlich inszenierten Augenzeugenberichten, was es für die Menschen in Aleppo heißt, in dieser Stadt die letzten acht Jahre verbracht zu haben.

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