• 12.12.2019
      00:40 Uhr
      Araf - Im Niemandsland Spielfilm Türkei / Deutschland / Frankreich 2012 (Araf) | arte
       

      Die beiden 18-jährigen Freunde Zehra und Olgun arbeiten in einem Autobahnrestaurant in der türkischen Provinz. Das Leben der Jugendlichen ist recht ereignislos. Beide träumen von den fernen Plätzen, von denen die rastenden Lkw-Fahrer erzählen. Ihr Leben ändert sich dramatisch, als Zehra ein Verhältnis mit dem Trucker Mahur beginnt und schwanger wird …
      "Araf - Im Niemandsland" steht in einer Reihe von gesellschaftskritischen Filmen der bekannten türkischen Regisseurin Yesim Ustaoglu.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 12.12.19
      00:40 - 02:45 Uhr (125 Min.)
      125 Min.
      Stereo HD-TV

      Die beiden 18-jährigen Freunde Zehra und Olgun arbeiten in einem Autobahnrestaurant in der türkischen Provinz. Das Leben der Jugendlichen ist recht ereignislos. Beide träumen von den fernen Plätzen, von denen die rastenden Lkw-Fahrer erzählen. Ihr Leben ändert sich dramatisch, als Zehra ein Verhältnis mit dem Trucker Mahur beginnt und schwanger wird …
      "Araf - Im Niemandsland" steht in einer Reihe von gesellschaftskritischen Filmen der bekannten türkischen Regisseurin Yesim Ustaoglu.

       

      Wenn sie nicht im dem Autobahnrestaurant arbeiten, sitzen Zehra und Olgun meist vor dem Fernseher und hoffen, dass ihr Leben mal so aussehen wird wie in den Seifenopern. Olgun träumt von der Teilnahme an einer Gameshow und dem Gewinn des Hauptpreises. Dann endlich könnte er seine Liebe zu Zehra gestehen und ihr ein besseres Leben bieten.

      Doch Zehra hat ihre eigenen Pläne. Sie verliebt sich in den 20 Jahre älteren Lkw-Fahrer Mahur, der eines Wintertages an der Service-Station auftaucht. Durch ihn entdeckt Zehra ihren Körper, ihre Sexualität und ihr Selbstbewusstsein. Vergeblich versucht Olgun, sie durch im Fernsehen abgeschaute gewagte Aktionen zu beeindrucken.

      Irgendwann erfährt Zehra, dass sie schwanger ist - ein Skandal für die konservative Dorfgemeinschaft. Jahre später finden die beiden Freunde reifer und erfahrener wieder zusammen. Aus dem Niemandsland ihrer Jugendträume sind sie angekommen in der Realität ihres Alltags.

      Die türkische Regisseurin Yeşim Ustaoğlu erzählt eine starke und realistische Geschichte über eine Gesellschaft im Wandel. In ihrem Film ist die Raststätte ein Symbol für den Übergang: Die Menschen kommen und gehen, und mit ihnen die Probleme und Lösungen. Ungewöhnlich offen spricht die Regisseurin das sexuelle Erwachen ihrer Hauptfigur an, ein Tabuthema im türkischen Kino.

      Yeşim Ustaoğlu ist eine mehrfach preisgekrönte Filmemacherin des sozialen und politischen Realismus, die jenseits aller Moden ein aufrichtiges und humanes Kino schafft, welches ihr immer wieder Probleme mit den Behörden ihres Landes bringt.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 12.12.19
      00:40 - 02:45 Uhr (125 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 11.12.2019