• 19.12.2019
      15:20 Uhr
      Amerika mit David Yetman USA - Die Desertifikation des Südwestens | arte
       

      Wohl zum letzten Mal begleitet die Dokumentationsreihe David Yetman, der seit über fünf Jahren durch die amerikanischen Kontinente führt. Eine dokumentarische Reise, die mit interessanten Besonderheiten aus Kultur, Geschichte, Ethnologie und Natur bekanntmacht.
      Nirgendwo sind die Folgen des Klimawandels so deutlich zu spüren wie im amerikanischen Südwesten. Die Bäche und Flüsse trocknen zunehmend aus, und auch der Wasserpegel der Seen hat einen historischen Tiefstand erreicht. Die Städte und Dörfer müssen sich an die Trockenheit anpassen. Allerdings setzen Gemeinden und Farmer dabei auf sehr unterschiedliche Strategien.

      Donnerstag, 19.12.19
      15:20 - 15:45 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

      Wohl zum letzten Mal begleitet die Dokumentationsreihe David Yetman, der seit über fünf Jahren durch die amerikanischen Kontinente führt. Eine dokumentarische Reise, die mit interessanten Besonderheiten aus Kultur, Geschichte, Ethnologie und Natur bekanntmacht.
      Nirgendwo sind die Folgen des Klimawandels so deutlich zu spüren wie im amerikanischen Südwesten. Die Bäche und Flüsse trocknen zunehmend aus, und auch der Wasserpegel der Seen hat einen historischen Tiefstand erreicht. Die Städte und Dörfer müssen sich an die Trockenheit anpassen. Allerdings setzen Gemeinden und Farmer dabei auf sehr unterschiedliche Strategien.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Dan Duncan

      Große Teile des Südwestens der USA sind Wüstengebiete. Das kostbare Wasser liefern nur wenige Bäche und Flüsse, die jedoch zunehmend austrocknen. Einige Menschen machen sich Gedanken, wie man der schleichenden Wasserknappheit begegnen kann. Ihr Engagement ist entscheidend für die Zukunft des Südwestens.

      Vor 300 Jahren gründeten spanische Priester hier Missionen, da die Flüsse jederzeit genug Wasser für die Landwirtschaft führten. Sie flossen hundert Meilen nordwärts. Heute verlangen die wachsende Bevölkerung und die Industrie nach immer mehr Wasser. Die Situation hat sich verändert, und zwar drastisch. Das beste Beispiel für die Wasserprobleme der Region ist der Lake Mead, ein See, der vom größten Staudamm im Südwesten gebildet wird, dem Hoover Dam. Inzwischen ist sein Pegel um über 40 Meter gefallen und der hohe "Badewannenrand", den die Mineralien hinterlassen haben, veranschaulicht das Ausmaß der Wasserknappheit. Der Pegelstand beweist, dass immer mehr Menschen immer mehr Wasser verbrauchen. Dürreperioden führen seit 20 Jahren ebenfalls dazu, dass sich der Stausee nicht mehr füllt.

      Der dritte Faktor ist die Klimaerwärmung, die zu höherer Verdunstung führt. Auch dadurch ist weniger Wasser als früher verfügbar. Nimmt man all dies zusammen, bekommt man eine klare Vorstellung von den Herausforderungen, die auf den Südwesten der USA in puncto Wasser zukommen. Las Vegas ist abhängig vom Wasser des Lake Mead. Tucson in Arizona dagegen ist auf Grundwasser und importiertes Wasser angewiesen. Ein Beispiel dafür, wie verzweifelt die Lage mancherorts sein kann, sind die tiefen Flussbetten, die einstmals viel Wasser führten. Heute sind sie ausgetrocknet. Sie sind ein Symbol für die Schwierigkeiten, mit denen die Verbraucher und auch die Wasserwirtschaft zu kämpfen haben.

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      Donnerstag, 19.12.19
      15:20 - 15:45 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.12.2019