• 29.11.2019
      17:10 Uhr
      Amerika mit David Yetman Galápagosinseln: die Spuren der Vulkane | arte Mediathek
       

      Wohl zum letzten Mal begleitet die Dokumentationsreihe David Yetman, der seit über fünf Jahren durch die amerikanischen Kontinente führt. Eine dokumentarische Reise, die mit interessanten Besonderheiten aus Kultur, Geschichte, Ethnologie und Natur bekannt macht.
      13 Vulkaninseln, 17 Eilande und etwa 50 große Felsen, deren Gesamtfläche um die 8.000 Quadratkilometer beträgt - zusammen ergeben sie die pazifischen Galápagosinseln, etwa tausend Kilometer von der ecuadorianischen Küste entfernt. Mit 50 Ausbrüchen in den letzten beiden Jahrhunderten zählen die Vulkane auf Galápagos zu den aktivsten der Erde.

      Freitag, 29.11.19
      17:10 - 17:35 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

      Wohl zum letzten Mal begleitet die Dokumentationsreihe David Yetman, der seit über fünf Jahren durch die amerikanischen Kontinente führt. Eine dokumentarische Reise, die mit interessanten Besonderheiten aus Kultur, Geschichte, Ethnologie und Natur bekannt macht.
      13 Vulkaninseln, 17 Eilande und etwa 50 große Felsen, deren Gesamtfläche um die 8.000 Quadratkilometer beträgt - zusammen ergeben sie die pazifischen Galápagosinseln, etwa tausend Kilometer von der ecuadorianischen Küste entfernt. Mit 50 Ausbrüchen in den letzten beiden Jahrhunderten zählen die Vulkane auf Galápagos zu den aktivsten der Erde.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Dan Duncan

      Vulkane sind eine Quelle des Lebens. Einerseits haben sie die Galápagosinseln geschaffen, deren Tierwelt unvergleichlich ist. Auf dem Festland hingegen ließen sie 6.000 Meter hohe Berge wachsen, die Regenwolken abfangen und damit zur Wasserversorgung der wachsenden Bevölkerung Ecuadors beitragen. Auf den Lavafeldern der Insel Isabela bekommt David Yetman die Gelegenheit, zurückzuverfolgen, wie das Leben auf den Galápagosinseln entstand. Zuerst gab es schwarze Lavafelder ohne Pflanzen oder Tiere. Und mit der Zeit hat sich darauf eine Vegetationsschicht gebildet.

      Zu den ersten Pflanzen, die sich in solch einer unwirtlichen Umgebung ansiedeln, gehören Kakteen, Bäume der Gattung Scalesia und Agaven. Dank ihnen wächst mit der Zeit eine Humusschicht. Über ihnen bilden sich Wolken, die abregnen, und so können sich immer mehr Pflanzenarten in der fruchtbaren Erde entwickeln und wachsen. Dadurch werden Tiere angezogen, denen die neu entstandene Vegetation Nahrung bietet, beispielsweise Leguane, Lavaechsen und Riesenschildkröten. Viele Wasservögel nutzen das Gebiet als Nistplatz.

      Die nährstoffreichsten Gewässer liegen zwischen den Vulkaninseln Isabela und Fernandina. Auf diesem Gebiet brüten die meisten Wasservögel der Galápagosinseln. Das zieht natürlich auch Räuber an; alle großen Raubfische findet man in dieser Gegend, da sich hier eine große Anzahl Beutetiere tummelt. Auch Flamingos und Salzwasserkrebse findet man hier. Einer der exotischsten Vertreter der Vogelwelt der Galápagosinseln ist der Blaufußtölpel. An manchen Orten kann man sie zu Tausenden bei der Balz beobachten.

      Die Insel Las Tintoreras wiederum ist ein Tummelplatz für Weißspitzen-Riffhaie. Ob Mangrovenwälder, Seelöwen oder Meerechsen - Galápagos überrascht David Yetman auch diesmal mit einer Vielfalt an Lebensräumen sowie Tier- und Pflanzenarten. Das Ende der Reise führt David Yetman noch einmal nach Ecuador in die Anden, in den Cotopaxi-Nationalpark, der durch den schneebedeckten Gipfel des Cotopaxi überragt wird, einem der höchsten aktiven Vulkane der Erde.

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