• 07.11.2021
      06:15 Uhr
      Als Selbstversorger auf dem Bambusfloß Frankreich 2021 | arte
       

      Der Ingenieur Corentin de Chatelperron durchquert seit Jahren die Welt auf der Suche nach Lowtech-Innovationen: effizienten, aber einfachen, allen zugänglichen und weitgehend umweltschonenden Technologien. Bis zu welchem Grade kann man sich auf diese Technologie stützen, um eine andere Zukunft zu erbauen? Können die Lowtechs in Kombination miteinander die Grundbedürfnisse des Menschen abdecken?
      Corentin hat im Zuge eines Experiments vier Monate lang ganz allein auf einem Bambusfloß verbracht und versucht, sich dank eines Lowtech-Ökosystems selbst mit Wasser, Nahrung und Strom zu versorgen.

      Sonntag, 07.11.21
      06:15 - 07:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Der Ingenieur Corentin de Chatelperron durchquert seit Jahren die Welt auf der Suche nach Lowtech-Innovationen: effizienten, aber einfachen, allen zugänglichen und weitgehend umweltschonenden Technologien. Bis zu welchem Grade kann man sich auf diese Technologie stützen, um eine andere Zukunft zu erbauen? Können die Lowtechs in Kombination miteinander die Grundbedürfnisse des Menschen abdecken?
      Corentin hat im Zuge eines Experiments vier Monate lang ganz allein auf einem Bambusfloß verbracht und versucht, sich dank eines Lowtech-Ökosystems selbst mit Wasser, Nahrung und Strom zu versorgen.

       

      Der Ingenieur und Abenteurer Corentin de Chatelperron ist ein findiger Kopf, der sich immer zu helfen weiß. Seit Jahren durchquert er die Welt auf der Suche nach Lowtech-Innovationen, die auf der Grundlage von recycelbaren Materialien hergestellt werden, allen zugänglich sind und die Umwelt weitgehend schonen. Bei jedem Zwischenstopp und jeder Begegnung füllt sich Corentins Notizbuch mit neuen Erfindungen dieser Art: Seien es Pläne zum Bau eines Solar-Entsalzers, oder sei es eine Methode zur Kultivierung von Spirulina.

      Am Ende seiner Reise unterzieht Corentin etwa 30 dieser Lowtechs einem wagemutigen Test: Vier Monate lang experimentiert er zurückgezogen auf einem großen Bambusfloß in der thailändischen Phang-Nga-Bucht. Ganz allein inmitten des Wassers will er prüfen, ob die ausgewählten Lowtechs, in Kombination miteinander, die menschlichen Grundbedürfnisse abdecken können. Können sie energieaufwendige Hightech-Ausrüstungen ersetzen?

      Als wahrer „Lifestyle-Erforscher“ macht er sich an die Verfertigung eines Ökosystems, das ihm vier Monate lang Essen und Trinken sowie die eigene Stromproduktion ermöglichen soll.

      Corentin hat seine schwimmende Plattform „Biosphäre“ genannt, wie jene autarken, hightech-strotzenden Ökosysteme, die heute gebaut werden, um den Menschen zu anderen Planeten zu bringen. Doch vielleicht sollte uns Corentins „Biosphäre“ daran erinnern, dass die zukunftsträchtigsten Lösungen keiner Himmelsstürmerei bedürfen, sondern auf der Erde zu finden sind …

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