• 10.11.2021
      10:15 Uhr
      Als die Nazis an die Macht kamen (2/2) Gleichschaltung | arte
       

      Der zweiteilige Dokumentarfilm zeigt mittels dieser bis dato unveröffentlichten Zeitzeugenaussagen, wie die Demokratie von Weimar an Rückhalt verlor und der Nationalsozialismus sich durchsetzen konnte. Ab 1933 mutierte Deutschland zur Diktatur. Hitler stand im Mittelpunkt des nationalsozialistischen Personenkults. Immer mehr Deutsche liefen in das Lager der Machthaber über, sei es aus Opportunismus, aus Angst oder auch aus scheinbarer Überzeugung. Der Staat war allgegenwärtig im Berufs- und Privatleben der Menschen, die von Kindesbeinen an in der Schule und den Jugendorganisationen der Nazis indoktriniert wurden.

      Mittwoch, 10.11.21
      10:15 - 11:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      VPS 10:20
      Stereo

      Der zweiteilige Dokumentarfilm zeigt mittels dieser bis dato unveröffentlichten Zeitzeugenaussagen, wie die Demokratie von Weimar an Rückhalt verlor und der Nationalsozialismus sich durchsetzen konnte. Ab 1933 mutierte Deutschland zur Diktatur. Hitler stand im Mittelpunkt des nationalsozialistischen Personenkults. Immer mehr Deutsche liefen in das Lager der Machthaber über, sei es aus Opportunismus, aus Angst oder auch aus scheinbarer Überzeugung. Der Staat war allgegenwärtig im Berufs- und Privatleben der Menschen, die von Kindesbeinen an in der Schule und den Jugendorganisationen der Nazis indoktriniert wurden.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jérôme Prieur

      Ab 1933 mutierte Deutschland zur Diktatur. Hitler stand im Mittelpunkt des nationalsozialistischen Personenkults. Immer mehr Deutsche liefen in das Lager der Machthaber über, sei es aus Opportunismus, aus Angst oder auch aus scheinbarer Überzeugung. Der Staat war allgegenwärtig im Berufs- und Privatleben der Menschen, die von Kindesbeinen an in der Schule und den Jugendorganisationen der Nazis indoktriniert wurden.

      Unter Arbeitskollegen herrschte ein Klima des Misstrauens, Nachbarn spionierten einander aus. Bei den von Propagandaminister Goebbels organisierten Großveranstaltungen jubelten die Massen. Die antisemitische Politik verschärfte sich durch die sogenannten Nürnberger Gesetze von September 1935. Mit ihrem Inkrafttreten war eine scheinbar rechtliche Grundlage für die Verfolgung von Menschen jüdischen Glaubens geschaffen.

      Im November 1938 wurde der deutsche Botschaftssekretär in Paris, Ernst vom Rath, von dem jungen Polen Herschel Grynszpan ermordet. Das Attentat und der Tod des Botschaftsrats vom Rath gab dem Reichsminister Goebbels den Vorwand, einen vermeintlich „spontanen“ Volksaufstand in ganz Deutschland zu inszenieren. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kommt es zur sogenannten Reichskristallnacht beziehungsweise Reichspogromnacht. Es ist die Nacht, in der Zehntausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Diese Nacht ist der Anfang dessen, was direkt zur Shoah führte.

      Im August 1939 bitten drei Wissenschaftler der Harvard-Universität die aus Nazideutschland geflohenen und nun in verschiedenen Ländern im Exil lebenden Deutschen, ihre Erfahrungen unter dem nationalsozialistischen Regime aufzuschreiben. Sie sollen ihr Leben vor und nach der Machtergreifung beschreiben. Anhand von zehntausend Seiten persönlicher Erinnerungen schildert Jérôme Prieur die ersten Jahre der NS-Diktatur. Der zweiteilige Dokumentarfilm zeigt mittels dieser bis dato unveröffentlichten Zeitzeugenaussagen, wie die Demokratie von Weimar an Rückhalt verlor und der Nationalsozialismus sich durchsetzen konnte. Eva Matthes .

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