• 07.04.2020
      20:15 Uhr
      Afghanistan. Das verwundete Land (1/4) Das Königreich | arte Mediathek
       

      In den 60er Jahren ist Afghanistan ein Paradies für reisende Hippies, aber auch ein Land am Scheideweg: zwischen Tradition und Moderne, Islamismus und Marxismus, Ost und West. Als die Monarchie endet und die kommunistische Partei die Macht übernimmt, rufen die Mullahs den Dschihad aus. Tausende Afghanen folgen ihrem Aufruf und beginnen einen Aufstand. Schließlich marschieren sowjetische Truppen ein, Afghanistan wird zum Schlachtfeld des Kalten Krieges. Unter den Protagonisten: "Miss Afghanistan 1972", der Bruder der letzten afghanischen Königin sowie der Islamistenführer Gulbuddin Hekmatjar.

      Dienstag, 07.04.20
      20:15 - 21:05 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      In den 60er Jahren ist Afghanistan ein Paradies für reisende Hippies, aber auch ein Land am Scheideweg: zwischen Tradition und Moderne, Islamismus und Marxismus, Ost und West. Als die Monarchie endet und die kommunistische Partei die Macht übernimmt, rufen die Mullahs den Dschihad aus. Tausende Afghanen folgen ihrem Aufruf und beginnen einen Aufstand. Schließlich marschieren sowjetische Truppen ein, Afghanistan wird zum Schlachtfeld des Kalten Krieges. Unter den Protagonisten: "Miss Afghanistan 1972", der Bruder der letzten afghanischen Königin sowie der Islamistenführer Gulbuddin Hekmatjar.

       

      In den 1960er Jahren herrscht Frieden in Afghanistan. Sein König, Mohammed Sahir Schah, fördert die Demokratie und die Rechte der Frauen. In Kabul werden Modenschauen und Schönheitswettbewerbe abgehalten. Die ersten Touristen kommen. Ähnlich wie in Paris oder Frankfurt haben auch die Studierenden der Universität Kabul revolutionäre Träume. Einige wünschen sich den Sozialismus, andere sprechen von einer islamischen Revolution. Ihr Konflikt breitet sich in der Gesellschaft aus und treibt die Nation an den Rand eines Bürgerkriegs. Die Monarchie geht unter, die kommunistische Partei ergreift die Macht und will Afghanistan radikal verändern. Tausende Afghanen protestieren.

      Außergewöhnliches Filmmaterial aus den 1960er und 1970er Jahren zeigt ein schönes, verloren gegangenes Afghanistan. Erzählt wird, wie utopische Träume in einen nicht enden wollenden Krieg münden. Unter den Protagonisten: "Miss Afghanistan 1972", der Bruder der letzten afghanischen Königin, Gulbuddin Hekmatjar, Gründer der ersten islamistischen Partei, und Sima Samar, erste Frauenministerin, deren Mann Opfer der brutalen Unterdrückung durch das kommunistische Regime wurde.

      Die Konflikte in und um Afghanistan haben unsere Welt immens beeinflusst. Die Serie "Afghanistan. Der 40-jährige Krieg" zeigt meist ungesehene Archivbilder. Vor der Kamera berichten vor allem afghanische Frauen und Männer, aber auch Menschen aus dem Westen über ihre persönlichen Erfahrungen. Sie sprechen aus sehr verschiedenen Perspektiven, und sie nehmen das Publikum mit auf eine Reise vom Paradies in die Hölle.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 08.04.2020