• 03.12.2019
      22:15 Uhr
      Adios Fidel. Die letzte Reise des Comandante | arte Mediathek
       

      1959: Die von Fidel Castro befehligte „Karawane der Freiheit“ marschiert mehr als tausend Kilometer quer durch Kuba und stürzt das Regime des Diktators Batista. 2016: Fidels Urne wird auf demselben Weg in umgekehrter Richtung, von Havanna nach Santiago, überführt. Dieser Route folgt auch die Dokumentation, einmal hin und einmal zurück. Wurde nach Castros Tod Trauerarbeit geleistet? Wenn ja, wie ging sie vonstatten?
      Auf diese Fragen versucht Frédéric Compain Antworten zu finden. Dazu beginnt er eine lange Reise an Orte, an denen Revolutionsgeschichte geschrieben wurde, durch ein Kuba zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

      Dienstag, 03.12.19
      22:15 - 23:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      1959: Die von Fidel Castro befehligte „Karawane der Freiheit“ marschiert mehr als tausend Kilometer quer durch Kuba und stürzt das Regime des Diktators Batista. 2016: Fidels Urne wird auf demselben Weg in umgekehrter Richtung, von Havanna nach Santiago, überführt. Dieser Route folgt auch die Dokumentation, einmal hin und einmal zurück. Wurde nach Castros Tod Trauerarbeit geleistet? Wenn ja, wie ging sie vonstatten?
      Auf diese Fragen versucht Frédéric Compain Antworten zu finden. Dazu beginnt er eine lange Reise an Orte, an denen Revolutionsgeschichte geschrieben wurde, durch ein Kuba zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Frédéric Compain

      Fidel Castro starb am Abend des 25. November 2016 in Havanna. Der offiziellen kubanischen Geschichtsschreibung zufolge soll er 638 Mordanschlägen entgangen sein. So wirkt sein unspektakulärer Tod im Bett gleichsam wie ein letztes Schnippchen, das er seinen Feinden schlug. In einer Urne machte Castros Asche eine 950 Kilometer lange Reise. Als sie in Santiago, der im Südosten gelegenen zweitgrößten Stadt der Insel ankam, erwartete sie kein Denkmal, keine Statue und kein Kreuz, sondern lediglich ein großer Stein - wie ein vom Himmel auf einen katholischen Provinzfriedhof gefallener Meteorit. Darauf die fünf Goldbuchstaben: FIDEL.

      Um an diesen Ort zu gelangen, durchquerte die Urne das Land. Sie folgte - in umgekehrter Richtung - Castros Marsch auf Havanna Anfang Januar 1959, der den endgültigen Sieg seiner Guerilla-Truppen über den Diktator Batista bedeutete. Der junge Guerillero nutzte seine Reise, um in den wichtigsten Regionen des Landes für sein revolutionäres Projekt zu werben: in der südöstlich gelegenen Provinz Holguín und, von Ost nach West fortschreitend, in den Städten Camagüey, Las Tunas, Sancti Spíritus, Santa Clara und Matanzas.

      Wurde nach Castros Tod Trauerarbeit geleistet? Wenn ja, wie ging sie vonstatten? Auf diese Fragen versucht Frédéric Compain in seinem Film Antworten zu finden. Dazu beginnt er eine lange Reise an jeden dieser geschichtsträchtigen Orte. Eine Reise voller Archivbilder und aktueller Interviews. Die Hin- und Rückreise Havanna - Santiago ist gleichzeitig ein Hin und Her zwischen dem Kuba der Vergangenheit und dem der Gegenwart.

      Dokumentation Frankreich 2017

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