• 04.11.2019
      07:10 Uhr
      360° Geo Reportage Auf Schlangenjagd in Bangkok | arte
       

      Bangkok, Thailand. Heimat von mehr als acht Millionen Menschen. Jährlich rufen über 35.000 von ihnen die Rettungsdienste zur Hilfe, um Schlangen aus ihrem Haus zu holen. Wenn sie Glück haben, kommt Pinyo Pukpinyo von der Feuerwache Bang Khen, um die Tiere zu entfernen. Er ist einer der bekanntesten Schlangenfänger der Stadt und hat einen ganz eigenen Stil im Umgang mit den Reptilien entwickelt. "GEO Reportage" hat ihn bei seinen Einsätzen begleitet.

      Montag, 04.11.19
      07:10 - 07:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Bangkok, Thailand. Heimat von mehr als acht Millionen Menschen. Jährlich rufen über 35.000 von ihnen die Rettungsdienste zur Hilfe, um Schlangen aus ihrem Haus zu holen. Wenn sie Glück haben, kommt Pinyo Pukpinyo von der Feuerwache Bang Khen, um die Tiere zu entfernen. Er ist einer der bekanntesten Schlangenfänger der Stadt und hat einen ganz eigenen Stil im Umgang mit den Reptilien entwickelt. "GEO Reportage" hat ihn bei seinen Einsätzen begleitet.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Lou Petho

      Für die meisten Einwohner Bangkoks gehören Schlangen und andere Reptilien zum Alltag. Gefährliche Vertreter wie Pythons oder Kobras ebenso wie ungiftige Regenbogenschlangen oder Warane. Sie verhalten sich ihrer Natur gemäß - als Jäger, die ihren Beutetieren nachstellen. Sie folgen Ratten, Katzen oder Hühnern bis in die Behausungen der Menschen, wo sie nicht selten für Angst und Schrecken sorgen. Abflussleitungen, angekippte Fenster oder kleinste Auslassungen in Dächern und Wänden reichen den wendigen Tieren, um in Häuser und Schuppen zu dringen. Speziell geschulte Schlangenfänger der Feuerwehr entfernen die Tiere dann, um sie an weit entfernten Orten wieder in die Freiheit zu entlassen. Da die Tiere unter Schutz stehen, dürfen sie nicht getötet werden. Ein bekannter Schlangenfänger ist Pinyo Pukpinyo, der sich im Laufe der letzten Jahre einen ganz besonderen Ruf erworben hat. Denn viele Menschen glauben, Pinyo würde mit den Tieren "reden", wenn er selbst hochgiftige Kobras scheinbar gefahrlos in die Hand nimmt. Dabei beruht Pinyos Prinzip nur auf "Beobachten und Verstehen". Dieses Motto versucht er auch seinen Schülern nahezubringen, die er regelmäßig im Umgang mit den Schlangen unterrichtet. Einer von ihnen ist Ton, der sich noch in der Ausbildung befindet und Pinyo unterstützen soll, wenn er etwa einen vier Meter langen Python aus dem Schlafzimmer einer Familie oder eine Kobra aus der Waschmaschine eines Altersheimes holt. Immer wieder ermuntert Pinyo seinen Schützling, sich den Tieren ohne Angst zu nähern. Doch der Umgang mit den Reptilien ist nicht einfach und erfordert neben der richtigen Technik auch Mut und Entschlusskraft. Eine Einstellung, die sich schwer erlernen lässt.

      "360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.

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      Montag, 04.11.19
      07:10 - 07:55 Uhr (45 Min.)
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