• 18.08.2020
      22:55 Uhr
      1870/71 Fotografien eines vergessenen Krieges Dokumentation Deutschland 2020 | arte
       

      Im Fokus der Dokumentation stehen spektakuläre bislang unveröffentlichte Fotografien aus dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Sie zählen zu den frühesten Kriegsfotografien überhaupt, ihre Wiederentdeckung ermöglicht einen gänzlich neuen Zugang zu dem historischen Ereignis, das sich 2020 zum 150. Mal jährt. Hunderte hochwertiger Fotografien werden mit dieser Filmdokumentation erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt: Sie beeindrucken durch ihre Schönheit und ihre Grausamkeit, und sie stellen die aktuelle wie grundsätzliche Frage nach der Darstellbarkeit des Krieges.

      Dienstag, 18.08.20
      22:55 - 23:50 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Im Fokus der Dokumentation stehen spektakuläre bislang unveröffentlichte Fotografien aus dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Sie zählen zu den frühesten Kriegsfotografien überhaupt, ihre Wiederentdeckung ermöglicht einen gänzlich neuen Zugang zu dem historischen Ereignis, das sich 2020 zum 150. Mal jährt. Hunderte hochwertiger Fotografien werden mit dieser Filmdokumentation erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt: Sie beeindrucken durch ihre Schönheit und ihre Grausamkeit, und sie stellen die aktuelle wie grundsätzliche Frage nach der Darstellbarkeit des Krieges.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Grit Lederer

      Im Fokus der Dokumentation stehen spektakuläre Fotografien aus dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Sie zählen zu den frühesten Kriegsfotografien überhaupt: Ihre Wiederentdeckung ermöglicht einen neuen Zugang zu dem historischen Ereignis, das sich 2020 zum 150. Mal jährt. Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 war von Bismarck provoziert worden - als Mittel zur Gründung des Deutschen Reichs im Januar 1871. Auf französischer Seite folgte dem verlorenen Krieg ein Bürgerkrieg: der Aufstand durch die Pariser Kommune. Die Kommunarden wollten die Kapitulation Frankreichs nicht hinnehmen, in der "blutigen Maiwoche" von 1871 wurde ihr Aufstand durch Hinrichtungen brutal niedergeschlagen. Der Bildwissenschaftler und Kunsthistoriker Paul Mellenthin hat in jahrelanger Forschungsarbeit die Aufnahmen weltweit gesucht, entdeckt und analysiert. In Frankreich wie in Deutschland traf er private Sammler, Archivare und Museumskuratoren, die ihm ihre Archive öffneten, um gemeinsam zu reflektieren: Wie unterscheiden sich die Aufnahmen der französischen Fotografen von denen der deutschen? Dienten die Aufnahmen einem durch das Kriegsgeschehen entflammten Patriotismus oder legten sie schlichtweg Zeugenschaft ab? Die hochdramatischen Ereignisse des Deutsch-Französischen Krieges sowie der Pariser Kommune zeigen die Fotografien eindrücklich. Erstmalig werden sie in einer Filmdokumentation einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt: Sie beeindrucken durch ihre Schönheit und Grausamkeit und stellen die aktuelle wie grundsätzliche Frage nach der Darstellbarkeit des Krieges.

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      Dienstag, 18.08.20
      22:55 - 23:50 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 08.07.2020