• 15.04.2021
      21:00 Uhr
      mareTV Griechenlands blau-weiße Inselwelt - Mykonos, Naxos und Tinos | Radio Bremen TV
       

      Um das einst heilige Eiland Delos reihen sich nahezu im Kreis rund 200 Inseln, darunter 20 größere. Daher kommt der Name des griechischen Inselparadieses: Kykladen, eine Abstammung des griechischen Wortes kýklos, Kreis. Jede Kyklade hat einen einzigartigen Charakter. Auf Mykonos ist die Promi-Dichte hoch. Hier sind selbst die Gehwege weiß gestrichen. Naxos dagegen ist ursprünglich: Hier gibt es berühmte Marmor-Steinbrüche und den aromatischen Kitro-Schnaps. Auf der Pilger-Insel Tinos bitten zu Mariä Himmelfahrt Gläubige um ein Wunder, Hilfe oder Heilung.

      Donnerstag, 15.04.21
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Um das einst heilige Eiland Delos reihen sich nahezu im Kreis rund 200 Inseln, darunter 20 größere. Daher kommt der Name des griechischen Inselparadieses: Kykladen, eine Abstammung des griechischen Wortes kýklos, Kreis. Jede Kyklade hat einen einzigartigen Charakter. Auf Mykonos ist die Promi-Dichte hoch. Hier sind selbst die Gehwege weiß gestrichen. Naxos dagegen ist ursprünglich: Hier gibt es berühmte Marmor-Steinbrüche und den aromatischen Kitro-Schnaps. Auf der Pilger-Insel Tinos bitten zu Mariä Himmelfahrt Gläubige um ein Wunder, Hilfe oder Heilung.

       

      Um das einst heilige Eiland Delos reihen sich nahezu im Kreis rund 200 Inseln, darunter 20 größere. Daher kommt der Name des griechischen Inselparadieses: Kykladen, eine Abstammung des griechischen Wortes kýklos, Kreis. Jede Kyklade hat einen einzigartigen Charakter.

      Der etwa 20 Jahre alte Pelikan Petros ist das Maskottchen von Mykonos. Er zieht den ganzen Tag von Taverne zu Taverne und schnorrt Fisch. Das klappt mal gut und mal weniger gut. Petros hat zwar ein paar Menschenfreunde, die ihm regelmäßig etwas zustecken, aber allzu oft versperren ihm fotografierwütige Besucherinnen und Besucher den Weg. Dann muss er sich die Passage durch die Menge schon mal "freizwicken". Jackie Onassis soll einst die "Uroma" von Petros aus Louisiana auf die Insel geholt haben.

      Tassos Kontokostas ist auf Mykonos den "Reichen und Schönen" auf der Spur. Seine penible Vorbereitung für einen erfolgreichen Tag: alle Sozialen Netzwerke abgrasen und herausbekommen, welcher Promi gerade auf der Insel ist. Und dann muss er noch wissen, wo sich die VIPs am liebsten aufhalten, ob in Clubs, Restaurants oder an einem der 22 Strände. Nur dann gelingen die Volltreffer, die ihm die Athener Boulevardpresse liebend gern aus den Händen reißt. Wie sein Schnappschuss von Roger Taylor, dem Schlagzeuger von Queen.

      Die weißen Häuschen mit blauen Dächern sind typisch für die Kykladen. In Mykonos-Stadt aber werden sogar die Fußwege weiß gestrichen, zumindest die Fugen. Obwohl das extrem viel Arbeit macht, hält sich auch Anna Athimaritis an dieses ungeschriebene Gesetz der Straßenverschönerung. Denn bei dem Thema verstehen die Anwohnerinnen und Anwohner keinen Spaß. Man passt gut aufeinander auf, es gibt sogar Abmahnungen, wenn jemand nicht hinterher kommt mit dem Malern. Das Problem für Anna: Die Gasse vor ihrem Haus ist sehr schmal. Und wie soll man streichen, wenn ständig Leute dort unterwegs sind?

      Nikos Verikokos ist Steinmetz auf Naxos und pflegt damit ein uraltes Erbe. Auf der Insel liegen die berühmtesten Marmorsteinbrüche Griechenlands. Von hier aus wird das begehrte Gestein für Skulpturen, Bauelemente, Fliesen oder Bodenplatten noch immer in die ganze Welt verschifft. Nikos braucht für einen eiligen Auftrag den perfekten Marmorblock. Den bekommt er von Familie Karpotoni, die seit vielen Generationen einen Steinbruch im Inselinneren betreibt. Ein Anruf von Nikos und schon bereiten die Karpotonis die Sprengung vor.

      Katerina und Florentina Fragkoudaki sind die "Kitro-Schwestern". Auf Naxos destilliert ihre Familie seit 1896 in dem kleinen Dorf Chalki einen in ganz Griechenland bekannten Likör: den Kitro. Nach einem überlieferten Familienrezept wird aus den Blättern des Zedratbaumes, einer alten griechischen Zitronensorte, eine starke und sehr aromatische Spirituose gebrannt. Und das mit Geräten, die schon die Großmutter benutzt hat.

      Tausende Gläubige pilgern an Mariä Himmelfahrt nach Tinos. Kaum sind sie von der Fähre herunter, fallen sie schon auf die Knie. Kriechend wollen sie die Wallfahrtskirche der Insel erreichen, um für ein Wunder, Hilfe oder Heilung zu beten. Es ist eines der größten religiösen Feste des Landes. Panajotis Tzanoutinos, der auf Tinos lebt, produziert das ganze Jahr über Kerzen für diesen Feiertag. In der Regel sind es die kleinen dünnen Kerzen, die in Unmengen gebraucht werden. Für Panajotis bedeutet Mariä Himmelfahrt vor allem eines: Stress.

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