• 24.06.2022
      11:30 Uhr
      Die Nordreportage: Blumen für die Bienen Eine Gärtnerei will nachhaltig werden | NDR Fernsehen
       

      Mona Martens baut ihren Hof Tiarella in Buchholz in der Nordheide, den sie vor einem Jahr von ihren Eltern übernommen hat, zu einer nachhaltigen, insektenfreundlichen Gärtnerei um. Sie verzichtet auch bei ihren Schnittblumen auf Pestizide. Am liebsten sind Mona wilde und "antiautoritäre" Gärten, die sie gerne für und mit ihrer Kundschaft gestaltet. Da werden dann insektenfeindliche Brachflächen zu bunten Staudenbeeten und blühenden Naturgärten.

      Freitag, 24.06.22
      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Mona Martens baut ihren Hof Tiarella in Buchholz in der Nordheide, den sie vor einem Jahr von ihren Eltern übernommen hat, zu einer nachhaltigen, insektenfreundlichen Gärtnerei um. Sie verzichtet auch bei ihren Schnittblumen auf Pestizide. Am liebsten sind Mona wilde und "antiautoritäre" Gärten, die sie gerne für und mit ihrer Kundschaft gestaltet. Da werden dann insektenfeindliche Brachflächen zu bunten Staudenbeeten und blühenden Naturgärten.

       

      Sie bestäuben Pflanzen, sind Nahrung für Vögel, lebenswichtig für Natur und Mensch, doch allein 76 Prozent aller Fluginsekten verschwanden in den letzten 27 Jahren. Die Ursachen: Monokulturen in der Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden, aber auch Gärten mit akkurat gestutztem Rasen, Buchsbaumhecken und Geranienkübeln.

      Mona Martens möchte diesem Artensterben etwas entgegensetzen und baut ihren Hof Tiarella in Buchholz in der Nordheide, den sie vor einem Jahr von ihren Eltern übernommen hat, zu einer nachhaltigen, insektenfreundlichen Gärtnerei um. Statt gefüllter Rosen, Geranien oder Stiefmütterchen, die Insekten kaum Nahrung bieten, züchtet sie in ihren Gewächshäusern Akeleien, Küchenschellen und Katzenminzestauden. Statt lebloser Tujahecken oder Kirschlorbeer findet man hier vogelfreundliche "Naschhecken".

      In ihrem Blumenpavillon bindet Mona Schnittblumen, die komplett ohne Pestizide oder Schneckenkorn gewachsen sind und nur organisch gedüngt wurden. Ganz nach den Regeln der Slowflower-Bewegung, der sie sich vor einiger Zeit angeschlossen hat. Unterstützt wird Mona, die eigentlich ausgebildete Pharmazeutisch-technische Assistentin ist und "nie etwas mit Pflanzen" machen wollte, von ihren Eltern, die den Betrieb gegründet haben. Die langjährige Erfahrung von Vater Wilhelm, der "im Herzen immer schon bio war", ist für Mona unersetzlich, da beim nachhaltigen Gärtnern ohne Pestizide & Co. einiges schiefgehen kann.

      Am liebsten sind Mona wilde und "antiautoritäre" Gärten, die sie gerne für und mit ihrer Kundschaft gestaltet. Da werden dann insektenfeindliche Brachflächen zu bunten Staudenbeeten und blühenden Naturgärten.

      Auch Hochzeiten und andere Feierlichkeiten dekoriert die Gärtnerin gerne mit ihren nachhaltigen Pflanzen und Blumen, am liebsten natürlich im Topf, damit man sie nach dem Fest wieder einpflanzen kann.

      Sie bestäuben Pflanzen, sind Nahrung für Vögel, lebenswichtig für Natur und Mensch, doch allein 76 Prozent aller Fluginsekten verschwanden in den letzten 27 Jahren. Die Ursachen: Monokulturen in der Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden, aber auch Gärten mit akkurat gestutztem Rasen, Buchsbaumhecken und Geranienkübeln.

      Mona Martens möchte diesem Artensterben etwas entgegensetzen und baut ihren Hof Tiarella in Buchholz in der Nordheide, den sie vor einem Jahr von ihren Eltern übernommen hat, zu einer nachhaltigen, insektenfreundlichen Gärtnerei um. Statt gefüllter Rosen, Geranien oder Stiefmütterchen, die Insekten kaum Nahrung bieten, züchtet sie in ihren Gewächshäusern Akeleien, Küchenschellen und Katzenminzestauden. Statt lebloser Tujahecken oder Kirschlorbeer findet man hier vogelfreundliche "Naschhecken".

      In ihrem Blumenpavillon bindet Mona Schnittblumen, die komplett ohne Pestizide oder Schneckenkorn gewachsen sind und nur organisch gedüngt wurden. Ganz nach den Regeln der Slowflower-Bewegung, der sie sich vor einiger Zeit angeschlossen hat. Unterstützt wird Mona, die eigentlich ausgebildete Pharmazeutisch-technische Assistentin ist und "nie etwas mit Pflanzen" machen wollte, von ihren Eltern, die den Betrieb gegründet haben. Die langjährige Erfahrung von Vater Wilhelm, der "im Herzen immer schon bio war", ist für Mona unersetzlich, da beim nachhaltigen Gärtnern ohne Pestizide & Co. einiges schiefgehen kann.

      Am liebsten sind Mona wilde und "antiautoritäre" Gärten, die sie gerne für und mit ihrer Kundschaft gestaltet. Da werden dann insektenfeindliche Brachflächen zu bunten Staudenbeeten und blühenden Naturgärten.

      Auch Hochzeiten und andere Feierlichkeiten dekoriert die Gärtnerin gerne mit ihren nachhaltigen Pflanzen und Blumen, am liebsten natürlich im Topf, damit man sie nach dem Fest wieder einpflanzen kann.

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