• 14.04.2021
      23:00 Uhr
      Protokoll einer Katastrophe - Der Flughafenbrand von Düsseldorf WDR Fernsehen
       

      Eigentlich hätte es ein ganz normaler Arbeitstag am Düsseldorfer Flughafen werden sollen: Routiniert stellten Arbeiter am Morgen des 11. April 1996 ein Bau-Zelt auf und begannen mittags mit ersten Schweißarbeiten. Feuchtigkeitsschäden in den Dehnungsfugen der Flughafenzufahrt mussten beseitigt werden.
      Am Nachmittag nahm das Unheil dann seinen Lauf: Denn glühende Schlacke und Metallteile fielen durch die Dehnungsfugen in die mit Styropor versehene Zwischendecke über der Ankunftshalle. Unbemerkt entwickelte sich ein Schwelbrand - bis die Decke weggerissen wird und eine riesige Feuer- und Rauchwalze durch die Halle fegte.

      Mittwoch, 14.04.21
      23:00 - 23:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Eigentlich hätte es ein ganz normaler Arbeitstag am Düsseldorfer Flughafen werden sollen: Routiniert stellten Arbeiter am Morgen des 11. April 1996 ein Bau-Zelt auf und begannen mittags mit ersten Schweißarbeiten. Feuchtigkeitsschäden in den Dehnungsfugen der Flughafenzufahrt mussten beseitigt werden.
      Am Nachmittag nahm das Unheil dann seinen Lauf: Denn glühende Schlacke und Metallteile fielen durch die Dehnungsfugen in die mit Styropor versehene Zwischendecke über der Ankunftshalle. Unbemerkt entwickelte sich ein Schwelbrand - bis die Decke weggerissen wird und eine riesige Feuer- und Rauchwalze durch die Halle fegte.

       

      Eigentlich hätte es ein ganz normaler Arbeitstag am Düsseldorfer Flughafen werden sollen: Routiniert stellten Arbeiter am Morgen des 11. April 1996 ein Bau-Zelt auf und begannen mittags mit ersten Schweißarbeiten. Feuchtigkeitsschäden in den Dehnungsfugen der Flughafenzufahrt mussten beseitigt werden.

      Am Nachmittag nahm das Unheil dann seinen Lauf: Denn glühende Schlacke und Metallteile fielen durch die Dehnungsfugen in die mit Styropor versehene Zwischendecke über der Ankunftshalle. Unbemerkt entwickelte sich ein Schwelbrand - bis die Decke weggerissen wird und eine riesige Feuer- und Rauchwalze durch die Halle fegte.

      Mehrere Menschen starben in der Lounge einer Fluggesellschaft. "Der einzige, der sich noch aus der Lounge befreien konnte, ist der Unternehmer Francois Feuillet aus Paris: "Ich kam mir vor wie in einer Gaskammer, als der Rauch durch die Klimaanlage eindrang ... griff ich nach einem schweren Sessel, der neben mir stand, nahm Anlauf, um das Fenster zu zertrümmern und beschloss zu springen." Mit schweren Schädelverletzungen überlebte er den Sprung in die Tiefe.
      Die Bilanz der Katastrophe: 17 Menschen kamen ums Leben, 88 wurden verletzt.

      Im Laufe des Strafprozesses kamen auch die Mängel beim Brandschutz ans Licht. Auch die Zusammenarbeit von Flughafenfeuerwehr und Rettungskräften der Stadt funktionierte nicht. Die Retter, so der Vorwurf, hatten buchstäblich keinen Plan. "Für uns war das riesige Flughafengelände jahrelang ein weißer Fleck auf der Stadtkarte", erklärt ein pensioniertes Mitglied der städtischen Feuerwehr als Zeuge vor Gericht.

      25 Jahre nach dem Unglück zeigt WDR Fernsehen noch einmal die Dokumentation von Frank Bürgin - eine minutiöse Beschreibung einer verheerenden Katastrophe.

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