• 01.06.2020
      23:15 Uhr
      Ein Hoch auf das Nichts Dokumentarfilm Frankreich 2017 | arte
       

      Eine filmische Parabel über das Nichts: Da es sich missverstanden fühlt, beschließt das Nichts eines Tages, von daheim wegzulaufen. Es überquert Berge und Meere, um die Geheimnisse des Menschseins zu ergründen. Mit den Aufnahmen von mehr als 60 Kameraleuten, Versen, die von Iggy Pop vorgetragen werden, und einem fantastischen Soundtrack der Tiger Lillies hat der serbische Filmemacher Boris Mitic eine vergnügliche Parodie über das Nichts gedreht - grandios und ergreifend, kritisch und tröstlich zugleich.

      Montag, 01.06.20
      23:15 - 00:35 Uhr (80 Min.)
      80 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

      Eine filmische Parabel über das Nichts: Da es sich missverstanden fühlt, beschließt das Nichts eines Tages, von daheim wegzulaufen. Es überquert Berge und Meere, um die Geheimnisse des Menschseins zu ergründen. Mit den Aufnahmen von mehr als 60 Kameraleuten, Versen, die von Iggy Pop vorgetragen werden, und einem fantastischen Soundtrack der Tiger Lillies hat der serbische Filmemacher Boris Mitic eine vergnügliche Parodie über das Nichts gedreht - grandios und ergreifend, kritisch und tröstlich zugleich.

       

      Stab und Besetzung

      Iggy Popp Iggy Popp
      The Tiger Lillies The Tiger Lillies
      Regie Boris Mitic

      Das Nichts versteht die Menschen nicht: Sie suchen nach Sinn, wo sie doch wissen müssten, dass alles irgendwann wieder im Nichts verschwindet. Was würde uns das Nichts sagen, wenn es mit uns sprechen könnte? Und welche Rolle spielt es in unserer brüchigen Gegenwart? Und wie filmt man diese Gegenwart? Assoziativ zusammengesetzt aus beeindruckendem Bildmaterial, das mehr als 60 Kameraleute aus über 70 Ländern der Welt zusammengetragen haben, unterlegt mit dem grandiosen Soundtrack der Tiger Lillies lädt Boris Mitic ein zu einer abstrakt-philosophischen Meditation über das Nichts und die Welt ein. Dabei verwendete der Regisseur Boris Mitic ein kollektives, anonymes Online-Brainstorming, das den Beteiligten zuerst freie Hand ließ, sie dann aber dazu anhielt, immer genaueren Anweisungen zu folgen. Nach einem Streifzug durch die umfangreiche Literatur zu seinem Thema schrieb Mitic einen Monolog über das Nichts: Von Anfang bis Ende des Films wendet sich das Nichts direkt an den Zuschauer. Genialer Sprecher des gereimten Textes ist Punkrock-Legende Iggy Pop. Der Dokumentarfilm, der auf zahlreichen Festivals lief, handelt letztendlich von der Schönheit und Tragik des menschlichen Wirkens, das nie mehr sein kann als ein Wimpernschlag in der großen weiten Unendlichkeit. "Ein Hoch auf das Nichts" ("In Praise of Nothing"/"Slatko od Nista") ist ein intensives visuelles sowie intellektuelles Vergnügen.

      Der Dokumentarfilm lief unter anderem im Wettbewerb des Filmfestivals in Locarno. Zu sehen war er außerdem beim IDFA in Amsterdam sowie beim DOK.fest München.

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      Montag, 01.06.20
      23:15 - 00:35 Uhr (80 Min.)
      80 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 15.07.2020