• 14.06.2018
      05:00 Uhr
      Plusminus Das Wirtschaftsmagazin | Das Erste
       

      Themen:

      • Schadenregulierung – Knausern auf Kosten geschädigter Autofahrer
      • Mariniertes Grillfleisch – Was steckt in und unter der Marinade?
      • Fremdwährungskredite – Tausende deutsche Häuslebauer betroffen
      • Handelsstreit – Warum der Vorwurf des unfairen Handels nicht stimmt

      Moderation: Clemens Bratzler

      Donnerstag, 14.06.18
      05:00 - 05:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Schadenregulierung – Knausern auf Kosten geschädigter Autofahrer
      • Mariniertes Grillfleisch – Was steckt in und unter der Marinade?
      • Fremdwährungskredite – Tausende deutsche Häuslebauer betroffen
      • Handelsstreit – Warum der Vorwurf des unfairen Handels nicht stimmt

      Moderation: Clemens Bratzler

       
      • Schadenregulierung – Knausern auf Kosten geschädigter Autofahrer

      Immer häufiger, so beklagen Anwälte und Versicherungsmakler, würden Kfz-Haftpflichtversicherungen Schäden nur verzögert oder nicht vollständig bezahlen. Einige Anwälte vermuten dahinter ein System. Viele Versicherungen beauftragen spezielle Prüfdienste, die die Werkstattrechnungen oder Gutachten mithilfe standardisierter Software bearbeiten und pauschale Kürzungen vornehmen, etwa bei Ersatzteilen oder Verbringungskosten. In einigen Fällen verstoßen die Kürzungen sogar gegen geltende Rechtsprechung. Doch da kaum ein Geschädigter genau weiß, was ihm zusteht, haben die Versicherungen leichtes Spiel.

      • Mariniertes Grillfleisch – Was steckt in und unter der Marinade?

      Grillfleischfleisch, fix und fertig mariniert, wird bei den Deutschen immer beliebter. Viele Verbraucher gehen davon aus, dass die Produkte frisch sind, schließlich liegen sie in der Bedientheke. Ein Irrtum: Häufig handelt es sich um eingefrorenes und wieder aufgetautes Fleisch. Für den Verbraucher kaum zu erkennen, denn dies muss nicht einmal deklariert werden. Die Gefahr: Das Fleisch ist anfälliger für Keime. "Plusminus" hat stichprobenweise neun verschiedene Produkte in einem Labor untersuchen lassen, darunter auch drei Bioprodukte. Ein Drittel war auffällig.

      • Fremdwährungskredite – Tausende deutsche Häuslebauer betroffen

      Es handelt sich um einen der größten Finanzskandale der vergangenen zehn Jahre. Betroffen sind rund 14.000 Häuslebauer in Deutschland und Österreich. Auf der Suche nach neuen Kunden zogen Vermittler des österreichischen Instituts S-Immofin vor rund zehn Jahren durch Neubaugebiete auch in Süddeutschland und überredeten Bauherren zur Umschuldung auf so genannte Fremdwährungskredite. Gelockt wurden die Kunden mit angeblich günstigen Zinssätzen und Währungsvorteilen. Da die S-Immofin mit dem Sparkassenzeichen warb, glaubten viele Kunden, es hier mit einer Sparkasse zu tun zu haben. Die Risiken solcher Kredite waren vielen Kunden nicht klar. Wirtschaftsanwälte und ein Wirtschaftsdetektiv, der in dem Fall ermittelt hat, schätzen, dass sich der Schaden der betroffenen Kunden auf bis zu 500 Millionen Euro beläuft.

      • Handelsstreit – Warum der Vorwurf des unfairen Handels nicht stimmt

      Donald Trump hat seine Ankündigung in die Tat umgesetzt: Seit dem 1. Juni 2018 gelten Strafzölle auf Stahl und Aluminium auch für Europa. So will Trump die heimische Wirtschaft stärken. Die EU plant bereits Gegenmaßnahmen und will nun ihrerseits Strafzölle auf amerikanische Produkte erheben. Doch was ist überhaupt dran am Vorwurf des unfairen Handels? Ein genauer Blick auf die Statistiken zeigt: Unterm Strich weist die amerikanische Leistungsbilanz ein Plus von 14 Milliarden Dollar aus – für die USA. Doch das scheint in diesem Streit nicht zu interessieren.

      Die Sendung vermittelt Hintergründe, deckt Missstände auf und bringt eine Vielzahl ganz konkreter Verbrauchertipps.

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