• 27.08.2014
      15:00 Uhr
      Wer viel hat, dem wird gegeben - Deutschlands Steuergeschenke Aus der Reihe "die story" | ONE
       

      Über das eigene Geld zu reden, ist in Deutschland nicht gern gesehen. Den Autoren Sascha Adamek und Martin Hahn gelang es in monatelanger Recherche erstmals, zwei große Konzerne, Headhunter und leitende Angestellte für einen Film über eine neue Art des Geldverdienens zu gewinnen: Arbeitgeber zahlen die Kita-Beiträge, bezuschussen Rentenversicherungen, Fitnessclub-Besuche und Reisen - alles steuerfrei für den Arbeitnehmer.

      Mittwoch, 27.08.14
      15:00 - 15:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Über das eigene Geld zu reden, ist in Deutschland nicht gern gesehen. Den Autoren Sascha Adamek und Martin Hahn gelang es in monatelanger Recherche erstmals, zwei große Konzerne, Headhunter und leitende Angestellte für einen Film über eine neue Art des Geldverdienens zu gewinnen: Arbeitgeber zahlen die Kita-Beiträge, bezuschussen Rentenversicherungen, Fitnessclub-Besuche und Reisen - alles steuerfrei für den Arbeitnehmer.

       

      Über das eigene Geld zu reden, ist in Deutschland nicht gern gesehen. Den Autoren Sascha Adamek und Martin Hahn gelang es in monatelanger Recherche erstmals, zwei große Konzerne, Headhunter und leitende Angestellte für einen Film über eine neue Art des Geldverdienens zu gewinnen: Arbeitgeber zahlen die Kita-Beiträge, bezuschussen Rentenversicherungen, Fitnessclub-Besuche und Reisen - alles steuerfrei für den Arbeitnehmer.

      Der schicke Dienstwagen samt Tankkarte für ganz Europa inklusive privater Nutzung für die ganze Familie ist obendrein extrem steuerbegünstigt, so dass leitende Angestellte bis zu 2.000 Euro steuerfrei im Monat "geldwert" dazu verdienen können, "so viel wie manch ein anderer im Monat verdient", sagt ein Headhunter. Dabei geht es um Vorteile, von denen "normale" Familien nur träumen können.

      Familie Matzke aus Essen-Kettwig zum Beispiel: Katja Matzke kann ihrem Beruf nur am Samstag nachgehen, solange die kleine Tochter noch keinen Kita-Platz hat. Den Platz zahlt die Familie aus eigener Tasche ebenso wie ihr Auto. Allein für Benzin gibt Ingo Matzke, Leiter einer Betreuungseinrichtung der AWO für schwererziehbare Jugendliche, gut 3.600 Euro im Jahr aus. Die Rückerstattung aus der steuerlich absetzbaren Pendlerpauschale beschert ihm davon gerade mal 350 Euro im Jahr zurück.

      Film von Sascha Adamek und Martin Hahn

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