• 17.06.2018
      22:30 Uhr
      Kulturjournal Moderation: Julia Westlake | ARD-alpha
       
      • Sieht so die Zukunft der Kunst aus? Das "Kulturjournal" beim Virtual Reality Festival in Hamburg
      • Wie weit darf Denkmalschutz gehen? Ortsbesuch in Riemserort bei Greifswald
      • Was verbindet "Ossis" und "Migranten"? Prominente Schriftsteller diskutieren über eine Studie
      • Ein musikalisches Multitalent: Der Pianist Kit Armstrong spielt in Mecklenburg-Vorpommern
      • Der Fotograf der Rockstars: Anton Corbijn auf der Triennale der Photographie
      • "Wahr. Schön. Gut": Julia Westlake kommentiert die Kulturwoche

      Sonntag, 17.06.18
      22:30 - 23:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo
      • Sieht so die Zukunft der Kunst aus? Das "Kulturjournal" beim Virtual Reality Festival in Hamburg
      • Wie weit darf Denkmalschutz gehen? Ortsbesuch in Riemserort bei Greifswald
      • Was verbindet "Ossis" und "Migranten"? Prominente Schriftsteller diskutieren über eine Studie
      • Ein musikalisches Multitalent: Der Pianist Kit Armstrong spielt in Mecklenburg-Vorpommern
      • Der Fotograf der Rockstars: Anton Corbijn auf der Triennale der Photographie
      • "Wahr. Schön. Gut": Julia Westlake kommentiert die Kulturwoche

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Katja Theile
      Moderation Julia Westlake
      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      • Sieht so die Zukunft der Kunst aus? Das "Kulturjournal" beim Virtual Reality Festival in Hamburg

      So hast Du Kunst noch nie gesehen: Das zumindest verspricht VRHAM!, das erste künstlerische Virtual Reality And Arts Festival in Hamburg. Während man bislang die Technik überwiegend aus Computerspielen kannte, wagen sich jetzt immer mehr Künstler in die virtuelle Welt, unter ihnen das Hamburger Enfant terrible der Kunst, Jonathan Meese. Auch das "Kulturjournal" macht den Selbstversuch. Anne Adams setzt sich eine VR-Brille auf und erkundet auf dem Festival die virtuelle Welt, spricht mit Besuchern und Künstlern und fragt: Ist VR-Art die Kunst der Zukunft oder technischer Schnickschnack?

      • Wie weit darf Denkmalschutz gehen? Ortsbesuch in Riemserort bei Greifswald

      Den Zaun einfach in einer beliebigen Farbe streichen? Das geht nicht. Wenn ein Nadelbaum gefällt werden muss, danach einfach einmal etwas anderes pflanzen? Das geht auch nicht. Und eben das ärgert die Bewohner von Riemserort bei Greifswald, denen die Denkmalschutzbehörde solche Vorschriften machen will. Denn Riemserort ist die bedeutendste Kleinhaussiedlung der Nachkriegszeit in Mecklenburg-Vorpommern und steht unter Denkmalschutz. Und das kam so: Die Wohnsiedlung Riemserort entstand in den 1950er Jahren, als das Friedrich-Loeffler-Institut auf der nahe gelegenen Insel Riem sich erweiterte und auf das Festland ausdehnte. Entstanden ist ein Kleinod mit bedeutender Baum- und Grünkulisse und guter Infrastruktur samt Kita, Schule, Gaststätte. Nun soll die denkmalpflegerische Zielsetzung für die Siedlung fortgeschrieben werden. Mit eben teilweise entsprechenden Vorschriften. Wie weit darf Denkmalschutz gehen? Das "Kulturjournal" spricht mit Anwohnern, Ortsvertretern und der Denkmalschutzbehörde.

      • Was verbindet "Ossis" und "Migranten"? Prominente Schriftsteller diskutieren über eine Studie

      Verlust der Heimat, Fremdheitsgefühle und Benachteiligung durch den Rest der Gesellschaft. Viele Ostdeutsche haben nach der Wende die gleichen Erfahrungen gemacht wie Migranten, sagt die Berliner Integrationsforscherin Naika Foroutan. Zugespitzt formuliert: "Ossis" sind im wiedervereinigten Deutschland auch "Migranten". Foroutan arbeitet am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung gerade an einer Studie, in der Einstellungen gegenüber Muslimen und Ostdeutschen miteinander verglichen werden. Ein Interview, in dem sie ihre These vertrat, löste eine breite Debatte aus, Autoren mit ostdeutschen und migrantischen Wurzeln reagierten mit großer Zustimmung oder entsetzter Ablehnung. Das "Kulturjournal" spricht mit Naika Foroutan und diskutiert mit den Schriftstellern Fatma Aydemir und Ingo Schulze.

      • Ein musikalisches Multitalent: Der Pianist Kit Armstrong spielt in Mecklenburg-Vorpommern

      Er jettet um die Welt, gibt rund 100 Konzerte im Jahr und fasziniert das Publikum mit seiner Vielseitigkeit: der Pianist und Komponist Kit Armstrong. Das einstige "Wunderkind". 1992 in Los Angeles geboren, begann er im Alter von fünf Jahren, Klavier zu spielen. Neben der Grundschule besuchte er die Highschool, studierte Klavier und Komposition, Physik, Chemie und Mathematik. Begeistern kann er sich aber auch für gutes Essen und Origami, die Kunst des Papierfaltens. Mit 13 Jahren kam das Multitalent nach Europa. Alfred Brendel wurde sein Lehrer und Mentor. Der Altmeister sah in ihm die "größte musikalische Begabung, der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin". Mittlerweile tritt Kit Armstrong in den großen internationalen Konzerthallen ebenso auf wie in kleinen handverlesenen Kammermusiksälen. In diesem Sommer ist er Preisträger in Residence der Festspiele Mecklenburg- Vorpommern und wird unter anderem in Greifswald, mHasenwinkel, Neubrandenburg und Wismar spielen.

      • Der Fotograf der Rockstars: Anton Corbijn auf der Triennale der Photographie

      Von Depeche Mode bis U2, von Björk bis Tom Waits: Anton Corbijn hat über Jahrzehnte die großen Stars der Pop- und Rockmusik abgelichtet und wurde so zu einem der bekanntesten Fotografen weltweit. Vor allem mit seinen vielen Schwarz-Weiß-Aufnahmen hat er einen ganz eigenen Stil entwickelt. Das Bucerius Kunst Forum zeigt nun die Ausstellung "Anton Corbijn. The Living and the Dead"(7. Juni 2018 bis 6. Januar 2019). Neben den bekannten Porträts lebender Musiker stehen Fotos, in denen Corbijn sich selbst in die Rolle verstorbener Stars wie Jimi Hendrix oder Janis Joplin hineinversetzt. Die Ausstellung läuft im Rahmen der Triennale der Photographie Hamburg. Zur Freien und Hansestadt hat Corbijn übrigens eine besondere Beziehung: Als Filmregisseur drehte er hier große Teile seines Spielfilms "A Most Wanted Man".

      • "Wahr. Schön. Gut": Julia Westlake kommentiert die Kulturwoche

      Julia Westlake kämpft sich durch die High- und Lowlights der Kulturwoche. Wer hat besonders aufgeregt? Was hat amüsiert? Und wo lauert die nächste Gefahr für Kunst, Kultur und Gesellschaft? Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft: Julia Westlake sucht das Wahre, Schöne, Gute und findet oft das Gegenteil.

      Das Kulturjournal berichtet über Neues aus der norddeutschen und internationalen Kulturszene.

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