• 17.03.2018
      06:15 Uhr
      Mali Blues Dokumentation Mali / Deutschland 2015 | arte
       

      Mali, im Herzen von Westafrika gelegen, wird oft als Wiege des Blues und Jazz bezeichnet. Es heißt, Sklaven hätten ihre heimischen Rhythmen und Klänge von dort auf die Baumwollfelder Nordamerikas mitgebracht. In Mali ist die Musik bis heute Teil der kulturellen Identität des Landes. Musiker genießen eine hohe Stellung in der Gesellschaft. Mit Fatoumata Diawara, internationaler Shooting-Star der Global-Pop-Szene, begibt sich die preisgekrönte Dokumentation auf eine musikalische Reise. Regisseur Lutz Gregor spürt der reichen Musikkultur des Landes nach und erfährt, wie sie von Dschihadisten bedroht wird.

      Samstag, 17.03.18
      06:15 - 07:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Mali, im Herzen von Westafrika gelegen, wird oft als Wiege des Blues und Jazz bezeichnet. Es heißt, Sklaven hätten ihre heimischen Rhythmen und Klänge von dort auf die Baumwollfelder Nordamerikas mitgebracht. In Mali ist die Musik bis heute Teil der kulturellen Identität des Landes. Musiker genießen eine hohe Stellung in der Gesellschaft. Mit Fatoumata Diawara, internationaler Shooting-Star der Global-Pop-Szene, begibt sich die preisgekrönte Dokumentation auf eine musikalische Reise. Regisseur Lutz Gregor spürt der reichen Musikkultur des Landes nach und erfährt, wie sie von Dschihadisten bedroht wird.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Lutz Gregor

      Mali, im Herzen von Westafrika gelegen, wird oft als Wiege des Blues und Jazz bezeichnet. Es heißt, Sklaven hätten ihre heimischen Rhythmen und Klänge von dort auf die Baumwollfelder Nordamerikas mitgebracht.

      In Mali ist die Musik bis heute fester Bestanteil der kulturellen Identität des Landes. Musiker genießen eine hohe Stellung in der Gesellschaft. Mit Fatoumata Diawara, internationaler Shooting-Star der Global-Pop-Szene, begibt sich die preisgekrönte Dokumentation auf eine musikalische Reise.

      Regisseur Lutz Gregor spürt der reichen Musikkultur des Landes nach und erfährt, wie sie von Dschihadisten bedroht wird. Dabei trifft er auf weitere engagierte Musiker, die sich mit ihrer Musik für Frieden und religiöse Freiheit in Mali einsetzen.

      Die Singer-Songwriterin Fatoumata Diawara ist als junges Mädchen aus Mali geflüchtet, um einer arrangierten Heirat zu entgehen. Im Ausland schaffte sie den großen Durchbruch als Sängerin. Als der Norden Malis von radikalen Islamisten heimgesucht wurde, entschied sie sich, wieder für ihr Heimatland aktiv zu werden. Nun plant sie ihr allererstes Konzert in Mali.

      Der Tuareg-Musiker Ahmed Ag Kaedi ist 2012 aus seiner Heimatstadt in der nördlichen Wüste Malis vor dem islamistischen Terror geflüchtet. Er lebt nun in der Hauptstadt Bamako, 1.500 Kilometer entfernt von seiner Familie und der Wüste, und kämpft mit der Einsamkeit. In seiner Musik verarbeitet er die Sehnsucht nach dem Leben, das ihm die Dschihadisten genommen haben. Auch Ngoni-Virtuose Bassekou Kouyaté und der Rapper Master Soumy beschäftigen sich in ihrer Musik mit dem anhaltenden politischen und religiösen Konflikt im Norden Malis.

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