• 02.11.2020
      05:00 Uhr
      Miranda, frei nach Shakespeare & Purcell Katie Mitchell, Raphaël Pichon, Cordelia Lynn | arte
       

      Die britische Regisseurin Katie Mitchell hat sich mit ihren Opernkreationen binnen weniger Jahre in ganz Europa einen Namen gemacht. Nicht zuletzt auch dank ihrer Zusammenarbeit mit dem französischen Musiker Raphaël Pichon. Nach der Inszenierung von „Pelléas et Mélisande“, die ebenfalls von ARTE ausgestrahlt wurde, brachte das Künstlerduo im September 2017 „Miranda“ auf die Bühne der Pariser Opéra Comique: eine Art Barockoper nach Musik von Purcell mit Charakteren aus Shakespeares letztem Stück „Der Sturm“. Zu den Interpreten gehören Kate Lindsey, Katherine Watson und Allan Clayton. Begleitet werden sie vom Ensemble Pygmalion.

      Montag, 02.11.20
      05:00 - 06:40 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo HD-TV Original mit Untertitel

      Die britische Regisseurin Katie Mitchell hat sich mit ihren Opernkreationen binnen weniger Jahre in ganz Europa einen Namen gemacht. Nicht zuletzt auch dank ihrer Zusammenarbeit mit dem französischen Musiker Raphaël Pichon. Nach der Inszenierung von „Pelléas et Mélisande“, die ebenfalls von ARTE ausgestrahlt wurde, brachte das Künstlerduo im September 2017 „Miranda“ auf die Bühne der Pariser Opéra Comique: eine Art Barockoper nach Musik von Purcell mit Charakteren aus Shakespeares letztem Stück „Der Sturm“. Zu den Interpreten gehören Kate Lindsey, Katherine Watson und Allan Clayton. Begleitet werden sie vom Ensemble Pygmalion.

       

      In einer Dorfkirche in England hat sich die Familie zum Totengottesdienst für die verstorbene Miranda versammelt. Für ihre Kinder und ihren Ehemann scheint die Zeit außer Kraft gesetzt. Wer war Miranda wirklich? Erinnerungen und Gefühle werden wach, Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen.

      Nach einer ersten gemeinsamen Inszenierung von Bach-Kantaten erkunden Katie Mitchell und Raphaël Pichon ein weiteres Repertoire des Barock, das sie mit zeitgenössischen Inhalten füllen. „Miranda“ verarbeitet Elemente der heutigen Wirklichkeit und setzt sich - inspiriert von der zeitlosen Musik Henry Purcells - zugleich mit der existenziellen Erfahrung des Todes auseinander. Purcell schuf Sakralmusik, Instrumentalwerke und Kompositionen für die Londoner Theaterbühnen des 17. Jahrhunderts. Aus diesen Klängen schöpfend, entfaltet die Opernkreation vor dem Bühnenbild eines schlichten Kirchenraums eine meditative und tröstende Kraft.
      Die Oper wurde am 29. September 2017 für ARTE aufgezeichnet.

      Oper Frankreich 2017

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