• 13.06.2018
      00:30 Uhr
      BR-KLASSIK: Maazel dirigiert Schubert Symphonie Nr. 3 D-Dur - Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | BR Fernsehen
       

      Als Lorin Maazels Ära als Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks im Jahre 2002 zu Ende ging, erinnerte man sich besonders an die grandiosen Erfolge seiner zyklischen Symphonie-Aufführungen. Nach den Beethoven, Brahms und Bruckner gewidmeten Werkzyklen der späten 90er-Jahre hatte sich Maazel mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Frühjahr 2001 dem symphonischen Oeuvre von Franz Schubert zugewandt, bevor er sich 2002 mit einem kompletten Mahler-Zyklus von seiner bayerischen Wirkungsstätte verabschiedete.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 13.06.18
      00:30 - 00:55 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo

      Als Lorin Maazels Ära als Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks im Jahre 2002 zu Ende ging, erinnerte man sich besonders an die grandiosen Erfolge seiner zyklischen Symphonie-Aufführungen. Nach den Beethoven, Brahms und Bruckner gewidmeten Werkzyklen der späten 90er-Jahre hatte sich Maazel mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Frühjahr 2001 dem symphonischen Oeuvre von Franz Schubert zugewandt, bevor er sich 2002 mit einem kompletten Mahler-Zyklus von seiner bayerischen Wirkungsstätte verabschiedete.

       

      Stab und Besetzung

      Sonstige Mitwirkung Hugo Käch
      Dirigent Lorin Maazel

      In den insgesamt drei Schubert-Konzerten im Münchner Prinzregententheater, die das BR Fernsehen aufgezeichnet hat, brachte Maazel alle acht Symphonien des frühromantischen Meisters zur Aufführung - neben den beiden berühmten späten Symphonien, der "Unvollendeten" und der "Großen C-Dur-Symphonie" also auch die frühen Werke, mit denen sich der junge Komponist die Gattung erschloss. So ergab sich für die Konzertbesucher die seltene Gelegenheit, Schuberts Weg zur großen Symphonie Schritt für Schritt nachzuvollziehen: Von den Anfängen des gerade 16-Jährigen, die noch deutlich die Vorbilder Haydn und Mozart erkennen lassen, bis hin zur "Großen Symphonie in C-Dur", dem Werk mit den von Robert Schumann so emphatisch gerühmten "himmlischen Längen", das nicht nur durch seine zeitliche Ausdehnung den Rahmen des Traditionellen sprengt, sondern auch in seinem Formbau und der melodiegeprägten Thematik deutlich von der Überlieferung abweicht.

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