• 15.11.2020
      09:00 Uhr
      BR-KLASSIK: Krieg. Gräber. Erinnerung Worte und Musik zum Volkstrauertag | BR Fernsehen Mediathek
       

      Wie wichtig ist das noch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges? Welche Bedeutung hat es heute, sich um die Gräber der in zwei Weltkriegen Gefallenen zu kümmern? Berührt uns das heute noch? Wie gehen wir mit den Ruhestätten der gefallenen Soldaten und Zivilisten um?
      Der Film geht diesen Fragen in Gesprächen mit Menschen nach, die sich für die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagieren, jeder auf seine Weise.
      Musikalisch umrahmt und vertieft werden diese Gedanken zu einer Erinnerungskultur von Bläserensembles aus dem Musikkorps der Bundeswehr.

      Sonntag, 15.11.20
      09:00 - 10:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo HD-TV

      Wie wichtig ist das noch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges? Welche Bedeutung hat es heute, sich um die Gräber der in zwei Weltkriegen Gefallenen zu kümmern? Berührt uns das heute noch? Wie gehen wir mit den Ruhestätten der gefallenen Soldaten und Zivilisten um?
      Der Film geht diesen Fragen in Gesprächen mit Menschen nach, die sich für die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagieren, jeder auf seine Weise.
      Musikalisch umrahmt und vertieft werden diese Gedanken zu einer Erinnerungskultur von Bläserensembles aus dem Musikkorps der Bundeswehr.

       

      "Eine ganze Generation ist dem Krieg zum Opfer gefallen. Im Friedhof bekommt man ein Gefühl für die große Anzahl der Opfer, […] wenn man durch die Reihen geht" sagt Alexander Groß. Mit 20 steht er in München das erste Mal auf einem Soldatenfriedhof. Über 3500 gefallene Menschen aus den beiden Weltkriegen liegen vor ihm. Inzwischen wächst Gras über ihre Gräber. Groß ist Mitglied des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Durch seine Mitarbeit trägt er dazu bei, dass die Gräber und die Toten darin nicht in Vergessenheit geraten. Mit ihm arbeiten daran gut 80.000 Menschen in Deutschland. So viele Mitglieder zählt man beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge noch.

      Wie wichtig ist das noch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges? Welche Bedeutung hat es heute, sich um die Gräber der in zwei Weltkriegen Gefallenen zu kümmern? Berührt uns das heute noch? Wie gehen wir mit den Ruhestätten der gefallenen Soldaten und Zivilisten um?

      Der Film geht diesen Fragen in Gesprächen mit Menschen nach, die sich für die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagieren, jeder auf seine Weise. General a.D. Wolfgang Schneiderhahn ist der Präsident des Volksbundes. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, würdigt die Arbeit als Vertreterin der Opfer des Holocaust und deren Hinterbliebenen, der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel als ein Mann, dessen Bruder am Ende des Zweiten Weltkrieges gefallen ist. Rosemarie Leidenfrost, 97, war Krankenschwester im Zweiten Weltkrieg und erlebte das Leid der Verwundeten ganz persönlich.

      Musikalisch umrahmt und vertieft werden diese Gedanken zu einer Erinnerungskultur von Bläserensembles aus dem Musikkorps der Bundeswehr.

      Franziskus Büscher und Stephan Ametsbichler begleiten die Zuschauer durch diesen Film gegen das Vergessen.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 24.11.2020