• 09.10.2016
      17:05 Uhr
      Bei Frida Kahlo Dokumentation Frankreich 2010 | arte
       

      In den 30er Jahren in Mexiko wurde das "Blaue Haus" der Malerin Frida Kahlo (1907-1954) zum Treff- und Sammelpunkt linker revolutionärer Kräfte. Vielen von ihnen gewährte Frida Kahlo in ihrem Geburtshaus Unterschlupf, das sie zum Schutz gegen böse Geister selbst blau angestrichen hatte. Die meiste Zeit wohnte sie dort mit ihrem flatterhaften Ehemann, dem bedeutenden mexikanischen Maler Diego Rivera. Prominente Gäste des "Blauen Hauses" waren unter anderem der im Exil weilende russische Revolutionär Leo Trotzki.

      • Die Dokumentation erzählt diese intensive und bewegte Geschichte, deren Hauptfigur, Fridas Haus, heute ein Mythos ist.

      Sonntag, 09.10.16
      17:05 - 18:00 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      In den 30er Jahren in Mexiko wurde das "Blaue Haus" der Malerin Frida Kahlo (1907-1954) zum Treff- und Sammelpunkt linker revolutionärer Kräfte. Vielen von ihnen gewährte Frida Kahlo in ihrem Geburtshaus Unterschlupf, das sie zum Schutz gegen böse Geister selbst blau angestrichen hatte. Die meiste Zeit wohnte sie dort mit ihrem flatterhaften Ehemann, dem bedeutenden mexikanischen Maler Diego Rivera. Prominente Gäste des "Blauen Hauses" waren unter anderem der im Exil weilende russische Revolutionär Leo Trotzki.

      • Die Dokumentation erzählt diese intensive und bewegte Geschichte, deren Hauptfigur, Fridas Haus, heute ein Mythos ist.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Xavier Villetard

      In den 30er Jahren in Mexiko wurde das "Blaue Haus" der Malerin Frida Kahlo (1907-1954) zum Treff- und Sammelpunkt linker revolutionärer Kräfte. Während sich die Konflikte in Europa zuspitzten, fanden Schriftsteller, Künstler, Intellektuelle, Mörder, Dichter und Spione in Mexiko Zuflucht. Vielen von ihnen gewährte Frida Kahlo in ihrem Geburtshaus Unterschlupf, das sie zum Schutz gegen böse Geister selbst blau angestrichen hatte. Die meiste Zeit wohnte sie dort mit ihrem flatterhaften Ehemann, dem bedeutenden mexikanischen Maler Diego Rivera. Prominente Gäste des "Blauen Hauses" waren unter anderem der im Exil weilende russische Revolutionär Leo Trotzki und der Schriftsteller André Breton, der in Mexiko das Land des "realen Surrealismus" sah. Mit Trotzkis Ermordung begann das Ende der utopischen Hoffnungen im "Blauen Haus", dieser von Frida Kahlo beseelten Höhle, in der ihr Diego Rivera zur Seite stand.

      Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen neben Malerei, Surrealismus und Revolution die konkreten Abenteuer, Leidenschaften, Stimmungen und Einfälle der Gäste, die durch das Haus gingen und teilweise schwer mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hatten.

      Frida Kahlo zählt zu den Kultfiguren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihre Persönlichkeit, ihre Kraft, ihr mutiger Kampf gegen die Folgen eines schweren Unfalls, Behinderung und Unglück, denen sie ausgesetzt war, ihre spannungsgeladene Liebesbeziehung zu Diego Rivera machen sie zu einer der außerordentlichsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunst. Die poetisch-makabre "Inszenierung" ihres Lebens hat stark dazu beigetragen, ihren Ruhm weit über die mexikanischen Grenzen hinauszutragen und sie zu einer Art Ikone werden zu lassen.

      Kürzlich wurden in einem eingemauerten Badezimmer des "Blauen Hauses" mehrere Koffer mit aufschlussreichem persönlichem Archivmaterial von Frida Kahlo entdeckt. Dank dieser Dokumente ergänzt und bereichert der Film frühere Darstellungen der Künstlerin. Das Blaue Haus beherbergt heute das Frida Kahlo-Museum.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.12.2018