• 16.11.2014
      12:10 Uhr
      Konzert für eine taube Seele Spiel für Ragna Schirmer und Puppen - Aufzeichnung aus dem Puppentheater Halle 2013 | 3sat
       

      Der französische Komponist Maurice Ravel wollte ursprünglich Pianist werden. Mit einer selbstgebauten Trainingsapparatur ruinierte er beinahe seine Finger. Jahr für Jahr scheiterte er spektakulär beim Wettbewerb um den Prix de Rome. Doch er wurde trotzdem ein berühmter Konzertpianist. Dem Schöpfer des "Bolero" wurde mechanische Kälte vorgeworfen, und sein Kollege Strawinsky nannte ihn den "Schweizer Uhrmacher" unter den Komponisten. Ravel litt an einer seltenen Krankheit, einer Amusie, von seinen Zeitgenossen als "taube Seele" bezeichnet. Nach und nach verlor der Komponist die Fähigkeit zu konzertieren und zu musizieren.

      Sonntag, 16.11.14
      12:10 - 13:00 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

      Der französische Komponist Maurice Ravel wollte ursprünglich Pianist werden. Mit einer selbstgebauten Trainingsapparatur ruinierte er beinahe seine Finger. Jahr für Jahr scheiterte er spektakulär beim Wettbewerb um den Prix de Rome. Doch er wurde trotzdem ein berühmter Konzertpianist. Dem Schöpfer des "Bolero" wurde mechanische Kälte vorgeworfen, und sein Kollege Strawinsky nannte ihn den "Schweizer Uhrmacher" unter den Komponisten. Ravel litt an einer seltenen Krankheit, einer Amusie, von seinen Zeitgenossen als "taube Seele" bezeichnet. Nach und nach verlor der Komponist die Fähigkeit zu konzertieren und zu musizieren.

       

      Stab und Besetzung

      Klavier Ragna Schirmer
      Bühne Oliver Proske
      Regie Christoph Werner

      Der französische Komponist Maurice Ravel wollte ursprünglich Pianist werden. Mit einer selbstgebauten Trainingsapparatur ruinierte er beinahe seine Finger. Jahr für Jahr scheiterte er spektakulär beim Wettbewerb um den Prix de Rome. Doch er wurde trotzdem ein berühmter Konzertpianist. Dem Schöpfer des "Bolero" wurde mechanische Kälte vorgeworfen, und sein Kollege Strawinsky nannte ihn den "Schweizer Uhrmacher" unter den Komponisten. Ravel litt an einer seltenen Krankheit, einer Amusie, von seinen Zeitgenossen als "taube Seele" bezeichnet. Nach und nach verlor der Komponist die Fähigkeit zu konzertieren und zu musizieren. Am Beginn seiner Krankheit bedauerte Ravel, dass er "noch so viel Musik im Kopf" habe, viel mehr, als man von ihm kenne".

      Musik und Leben Maurice Ravels werden in der magischen Inszenierung des Puppentheaters Halle lebendig: "Konzert für eine taube Seele". Im Zentrum der Inszenierung stehen Ravels Musik und die Ausnahmepianistin Ragna Schirmer, die sie spielt.

      Wie der Dichter in Jean Cocteaus berühmtem Film "Orphee" hat Ravel in dem Stück die Gabe, hinter die Spiegel zu gehen. Mühelos betritt er die Innenräume seiner Seele, bis die Krankheit ihm den Zutritt verwehrt. Regisseur Christoph Werner arbeitet in diesem Musiktheater zum ersten Mal mit Ragna Schirmer. Für die Bühne, die mit ihrer halbdurchlässigen Spiegelwand Ravels "Miroirs" einen vielfältigen Spiel-Raum gibt, zeichnet Oliver Proske verantwortlich, der sich als Bühnenbildner der Theaterformation "Nico and the Navigators" einen Namen machte.

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      Sonntag, 16.11.14
      12:10 - 13:00 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

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