• 15.03.2018
      13:50 Uhr
      Spuren im Sand Spielfilm USA 1948 | arte
       

      Auf ihrer Flucht durch die Mojave-Wüste finden die Bankräuber Robert, Pete und Kid mit letzter Kraft eine Wasserstelle, die jedoch bereits versiegt ist. Eine sterbende Frau bittet sie dort, sich um ihr neugeborenes Baby zu kümmern. Aus den hartgesottenen Banditen werden liebevolle Väter, die für das Kind ihr Leben riskieren. Atmosphärisch dichter, ironischer Western mit John Wayne.

      Donnerstag, 15.03.18
      13:50 - 15:25 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Auf ihrer Flucht durch die Mojave-Wüste finden die Bankräuber Robert, Pete und Kid mit letzter Kraft eine Wasserstelle, die jedoch bereits versiegt ist. Eine sterbende Frau bittet sie dort, sich um ihr neugeborenes Baby zu kümmern. Aus den hartgesottenen Banditen werden liebevolle Väter, die für das Kind ihr Leben riskieren. Atmosphärisch dichter, ironischer Western mit John Wayne.

       

      Stab und Besetzung

      Robert Marmaduke Hightower John Wayne
      Pedro "Pete” Roca Fuerte Pedro Armendáriz
      William "Kid” Kearney Harry Carey Jr.
      Perley "Buck" Sweet Ward Bond
      Mrs. Perley Sweet Mae Marsh
      Mutter Mildred Natwick
      Mr. Latham Charles Halton
      Hilfssheriff Hank Worden
      Miss Florie Jane Darwell
      Richter Guy Kibbee
      Regie John Ford
      Musik Richard Hageman
      Schnitt Jack Murray
      Kamera Winton C. Hoch
      Charles P. Boyle
      Drehbuch Laurence Stallings
      Frank S. Nugent

      Die Desperados Robert Hightower, Pedro „Pete" Roca Fuerte und William Kearney, genannt „Kid", reiten ins Städtchen Welcome, Arizona, ein. Der sympathische Perley „Buck“ Sweet spendiert ihnen zur Begrüßung einen Kaffee. Doch der unscheinbare Herr entpuppt sich als Sheriff, was das Trio nicht davon abhält, die örtliche Bank auszurauben.

      Sweet macht sich auf die Jagd nach den Bankräubern, doch sie entkommen in die Mojave-Wüste. Mit den letzten Tropfen Wasser und dem verletzten Kid können sich Robert und Pete gerade noch vor einem gefährlichen Sandsturm in Sicherheit bringen; anderntags müssen sie jedoch feststellen, dass ihre Pferde verschwunden sind.

      Nach einem kräftezehrenden Fußmarsch findet das Trio eine Wasserstelle, die allerdings zerstört wurde und damit für immer versiegt ist. In einem Planwagen nahe der Wasserstelle liegt eine sterbende Frau. Sie bittet die Männer, sich als Paten um ihr neugeborenes Kind zu kümmern.

      Statt vor dem Sheriff und seinen Helfern zu fliehen, beschäftigen sich die hartgesottenen Desperados nun erst einmal mit ungewohnten Dingen wie der Baby-Hygiene. Kid findet bei der toten Mutter eine Bibel, in der von dem Jesuskind die Rede ist, das nach Jerusalem gebracht wurde. Er überredet seine Komplizen, sich auf den weiten Weg nach Neu-Jerusalem zu begeben und den Sternen zu folgen. Kurz darauf finden Sheriff Sweet und seine ebenfalls fast verdurstenden Leute die zerstörte Wasserstelle. Er glaubt, dies wäre das Werk der Bankräuber, und will sie dafür nun lieber tot als lebendig verhaften.

      Peter B. Kynes Erzählung von den drei barmherzigen Desperados wurde mehrfach verfilmt; John Ford gelang eine atmosphärisch dichte und durch die großartigen Landschaftsbilder auch visuell opulente Fassung. Das augenzwinkernde Spiel mit Western- und Bibelmotiven sowie John Wayne in der ungewohnten, aber überzeugenden Rolle des linkischen Pflegevaters verschaffen dem Film ein ironisches Moment, im Western-Genre eher selten. Ford widmete den Film seinem Freund und ersten Star Harry Carey Sr., mit dem er den Stoff bereits 1919 als „Marked Man" verfilmt hatte. Careys Sohn ist in der Rolle des Kid zu sehen.

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      Donnerstag, 15.03.18
      13:50 - 15:25 Uhr (95 Min.)
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