• 12.06.2020
      13:45 Uhr
      Mit der Waffe in der Hand Spielfilm USA 1953 (Gun Fury) | arte
       

      Die vornehme Jennifer Ballard reist kurz nach dem Bürgerkrieg gen Westen nach Kalifornien. Dort lebt ihr Verlobter, der angesehene Rancher Ben Warren, den sie nun heiraten möchte. Doch ihre Kutsche wird von Gangstern überfallen, die es auf die an Bord mitgeführte Kasse abgesehen haben. Der Anführer der Räuber, Frank Slayton, nimmt gegen den Willen seiner Kumpanen Jennifer als Beute mit. Während Ben die Gangster auf ihrem Weg nach Mexiko verfolgt, stoßen in Ungnade gefallene Mitglieder der Bande zu ihm - Slaytons rechte Hand 'Jess' und seine verstoßene Geliebte Estella. Und bald wird abgerechnet.

      Freitag, 12.06.20
      13:45 - 16:00 Uhr (135 Min.)
      135 Min.

      Die vornehme Jennifer Ballard reist kurz nach dem Bürgerkrieg gen Westen nach Kalifornien. Dort lebt ihr Verlobter, der angesehene Rancher Ben Warren, den sie nun heiraten möchte. Doch ihre Kutsche wird von Gangstern überfallen, die es auf die an Bord mitgeführte Kasse abgesehen haben. Der Anführer der Räuber, Frank Slayton, nimmt gegen den Willen seiner Kumpanen Jennifer als Beute mit. Während Ben die Gangster auf ihrem Weg nach Mexiko verfolgt, stoßen in Ungnade gefallene Mitglieder der Bande zu ihm - Slaytons rechte Hand 'Jess' und seine verstoßene Geliebte Estella. Und bald wird abgerechnet.

       

      Kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg reist die vornehme Jennifer Ballard nach Westen, um ihren Verlobten Ben Warren, der es zum angesehenen Rancher in Kalifornien gebracht hat, zu heiraten. An Bord der Kutsche ist eine gut gefüllte Kasse und bald stellt sich heraus, dass ihre Mitreisenden Frank Slayton und 'Jess' Burgess es auf genau dieses Geld abgesehen haben.Bei dem Überfall wird Ben, der seiner Verlobten entgegengereist war, angeschossen. Slayton setzt gegen den Widerstand seiner Kumpanen durch, dass Jennifer als Beute mitgenommen wird. Während Ben, der nur leicht verletzt war, die Gangster auf ihrem Weg nach Mexiko verfolgt, stoßen verschiedene in Ungnade gefallene Mitglieder der Bande zu ihm: Zunächst Slaytons rechte Hand 'Jess' - der mit Menschenraub nichts am Hut haben wollte - und später Slaytons verstoßene Geliebte Estella. Der zusammengewürfelte Haufen stellt die Gangster, als sie in einem Bordell nahe der mexikanischen Grenze rasten. Und jeder der Verfolger hat noch eine Rechnung mit Slayton offen.

      Raoul Walsh, der Regisseur von „Gun Fury“, gehört zum Hollywoodadel der ersten Stunde. In seiner über 50-jährigen Karriere, die von der Mitarbeit an D.W. Griffiths „Geburt einer Nation“ (1915) bis in die 1970er Jahre reicht, hat er sich als Darsteller, Autor und Regisseur in den verschiedensten Genres und in über hundert Filmwerken bewährt. Seine Spezialität waren actionreiche Abenteuer-, Gangster- und Kriegsfilme bevor er sich in den späten 1940er Jahren verstärkt dem Western zuwandte. Seine Filme zeichnen sich durch Schnörkellosigkeit und Tempo aus; und dem Blick für die Schönheit der Natur.
      "Gun Fury" war ursprünglich eine im anaglyphischen Verfahren hergestellte 3D-Produktion - das heißt die Zuschauer mussten eine Rot-Grün-Brille aufsetzen, um das Bild räumlich wahrnehmen zu können. Das sieht man dem Film auch heute noch in seiner 2D-Form an, weil immer wieder Gegenstände direkt in Richtung der Kamera geworfen werden. Ein Stilmittel, das eigentlich im Hollywoodfilm ungewöhnlich ist, aber bei 3D-Filmen ganz bewusst eingesetzt wird, um das Publikum zu erschrecken.

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