• 22.06.2018
      23:30 Uhr
      Open Range - Weites Land Spielfilm USA 2003 (Open Range) | BR Fernsehen
       

      Boss Spearman zieht mit dem schweigsamen Gefährten Charley Waite seit vielen Jahren durch den Westen. Als "Freegrazer" weidet er sein Vieh auf Land, das saftiges Gras bietet und allen gehört. Spearmann, Waite und ihre beiden Gefährten, der sanftmütige Hüne Mose und der mexikanische Junge Button, führen ein einfaches Leben: Sie arbeiten hart, schlafen unter freiem Himmel und versuchen, jeglichen Ärger zu vermeiden. Das misslingt jedoch, als der Tross nichtsahnend das Städtchen Harmonville westlich des Missouri erreicht.

      Freitag, 22.06.18
      23:30 - 01:40 Uhr (130 Min.)
      130 Min.

      Boss Spearman zieht mit dem schweigsamen Gefährten Charley Waite seit vielen Jahren durch den Westen. Als "Freegrazer" weidet er sein Vieh auf Land, das saftiges Gras bietet und allen gehört. Spearmann, Waite und ihre beiden Gefährten, der sanftmütige Hüne Mose und der mexikanische Junge Button, führen ein einfaches Leben: Sie arbeiten hart, schlafen unter freiem Himmel und versuchen, jeglichen Ärger zu vermeiden. Das misslingt jedoch, als der Tross nichtsahnend das Städtchen Harmonville westlich des Missouri erreicht.

       

      Stab und Besetzung

      Boss Spearman Robert Duvall
      Charley Waite Kevin Costner
      Sue Barlow Annette Bening
      Denton Baxter Michael Gambon
      Percy Michael Jeter
      Button Diego Luna
      Sheriff Poole James Russo
      Mose Abraham Benrubi
      Doc Barlow Dean McDermott
      Butler Kim Coates
      Regie Kevin Costner

      Boss Spearman zieht mit dem schweigsamen Gefährten Charley Waite seit vielen Jahren durch den Westen. Als "Freegrazer" weidet er sein Vieh auf Land, das saftiges Gras bietet und allen gehört. Spearmann, Waite und ihre beiden Gefährten, der sanftmütige Hüne Mose und der junge Mexikaner Button, führen ein einfaches Leben: Sie arbeiten hart, schlafen unter freiem Himmel und versuchen, jeglichen Ärger zu vermeiden. Das misslingt jedoch, als der Tross nichtsahnend das Städtchen Harmonville erreicht. Dort regiert der mächtige Rancher Denton Baxter, der ebenfalls die öffentlichen Weiden für sein Vieh beansprucht und keine umherziehenden Herden dulden möchte. Damit beginnt ein erbitterter Konflikt: Baxters Männer überfallen Spearmans Lager, töten Mose und verletzen Button schwer. Um den Jungen behandeln zu lassen, bringen ihn Waite und Charlie in die Stadt. Dort gehören Doc Barlow und seine Schwester Sue zu den wenigen Bürgern, die es wagen, dem brutalen Alleinherrscher Baxter die Stirn zu bieten. Wer das tut, muss bereit sein zu kämpfen - so wie Spearman und Waite, die keine Angst vor einer Überzahl an Feinden haben. Schon bald geht es in Harmonville um Leben und Tod.

      Oscar-Preisträger Kevin Costner hat große Verdienste am Wiederaufleben des Western in Hollywood. Nach dem Indianer-Epos "Der mit dem Wolf tanzt" (1990) und der Sheriffrolle in "Wyatt Earp" (1994) stieg er für "Open Range - Weites Land" als Cowboy in den Sattel, der gegen einen skrupellosen Rancher kämpft. An seiner Seite gibt Schauspiel-Legende Robert Duvall den "Boss", der mit seiner umherziehenden Viehherde für eine untergehende Lebensart kämpft, denn längst sind die Tage der "Freegrazer" gezählt. Die klassische Story, spektakuläre Schusswechsel und atemberaubende Naturaufnahmen lassen die Herzen von Westernfans höher schlagen. Mit Anspielungen an Meilensteine wie "12 Uhr mittags" oder "Erbarmungslos" verneigt sich Costner vor dem amerikanischsten aller Filmgenres. Sowohl Costner als auch Duvall brachten Opfer für den Film: So lehnte Kevin Costner die Titelrolle in Quentin Tarantinos "Kill Bill: Vol. 1" ab, um "Open Range" drehen zu können und Robert Duvall stürzte in den Reitstunden so unglücklich vom Pferd, dass er sich sechs Rippen brach.

      "Das schauspielerische Ereignis des Films ist indes Robert Duvall. Die Vaterfigur des Boss Spearman scheint ihm auf den Leib geschrieben: ein Charismatiker von spröder Präsenz, in dessen Gesicht alle Lebenserfahrung eingemeißelt ist und in dessen Haltung die mythologisierte Unerschrockenheit eines integren Mannes ihren gültigen Ausdruck findet. "Open Range" knüpft an die Tradition der epischen amerikanischen Western an, die von der künstlerischen Anstrengung zeugen, die Balance zu halten zwischen historischer Rekonstruktion und mythischer Verklärung." (Rolf Niederer, Neue Züricher Zeitung, 30.04.2004)

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