• 28.01.2018
      00:35 Uhr
      Kurzschluss - Das Magazin Schwerpunkt "Stasi" | arte
       
      • Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler

      Kurzfilm von Paul Philipp, Deutschland 2016

      • Ein anderer Blick - Die DDR als Filmland
      • Kaputt - Animationsfilm von Alexander Lahl und Volker Schlecht, Deutschland 2016

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 28.01.18
      00:35 - 01:30 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV
      • Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler

      Kurzfilm von Paul Philipp, Deutschland 2016

      • Ein anderer Blick - Die DDR als Filmland
      • Kaputt - Animationsfilm von Alexander Lahl und Volker Schlecht, Deutschland 2016

       
      • Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler

      Kurzfilm von Paul Philipp, Deutschland 2016, Erstausstrahlung
      Berlin-Köpenick 1981: Das Ehepaar Kiefer vermisst seinen sechsjährigen Sohn Henry. Die DDR-Behörden haben das Kind, das am helllichten Tag verschwand, auch sechs Wochen danach nicht finden können. Da taucht ein Beamter, Herr Mahler, auf, der versucht, die Dinge aufzuklären. Erst keimt bei den Kiefers Hoffnung auf, denn die Polizei meinte, dass der Junge einfach im nahegelegenen See ertrunken sei. Herr Mahler hält davon gar nichts, sondern sieht sich das Zimmer von Henry, den Garten und alles andere genau an. Dann entwickelt er jedoch mit geradezu hellseherischen Fähigkeiten eine These, die den Eltern des Jungen noch größere Angst macht: Er entlarvt sie als Republikflüchtlinge. „Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler“ gewann weltweit zahlreiche Preise auf verschiedenen Festivals.

      • Ein anderer Blick - Die DDR als Filmland

      "Kurzschluss - Das Magazin" untersucht, wie sich während der DDR-Zeit, während der Jahre des Umbruchs und bis heute Menschen filmisch mit sich und dem jeweiligen System auseinandergesetzt haben. Wie sahen die Filme aus, die außerhalb der DEFA-Strukturen hergestellt wurden? Wo lagen und liegen die Grenzen zwischen Underground und dem „privaten Blick“? Wie sah die filmische Auseinandersetzung mit Themen in der Spätphase der DDR aus? Wie ging es mit der filmischen Haltung seit dem Mauerfall weiter, und wo befinden wir uns heute?
      Auf der Suche nach dem „privaten Blick“. Dieser gibt dem Zuschauer verschiedene filmische Perspektiven, die jenseits der offiziellen Nachrichten und Geschichtsschreibungen erzählen: sehr persönlich von den Menschen, die sie selbst erlebt haben. Hierzu trifft "Kurzschluss - Das Magazin" den Schauspieler André M. Hennicke, die Schriftstellerin und Künstlerin Gabriele Stötzer und den Filmkritiker Claus Löser.

      • Kaputt - Animationsfilm von Alexander Lahl und Volker Schlecht, Deutschland 2016

      Der Kurzfilm „Kaputt“ thematisiert die Haftbedingungen des Frauengefängnisses Hoheneck und lässt die Zeitzeuginnen Gabriele Stötzer und Birgit Willschütz zu Wort kommen. Monochrome Zeichnungen begleiten die Interviews und verbildlichen die traumatischen Erinnerungen an die politische Gefangenschaft: überfüllte Zellen, Zwangsarbeit und skrupellose Ausbeutung. Die Inhaftierten produzierten millionenfach Produkte wie Strumpfhosen und Bettwäsche, mit deren Handel die Wirtschaftsmächte auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs enormen Profit machten.
      Alexander Lahl, geboren 1979, lebt als Buchautor und Filmemacher in Berlin. Zusammen mit Max Mönch und Kitty Kahane veröffentlichte er „Treibsand. Eine Graphic Novel aus den letzten Tagen der DDR“.
      Volker Schlecht, Jahrgang 1968, zeichnet für die Animation in „Kaputt“ verantwortlich. Er unterrichtete mehrere Jahre an der Filmuniversität Babelsberg im Studiengang Animation und lehrt heute an der BTK - Hochschule für Gestaltung in Berlin. Der Film gewann 2016 beim Trickfilmfestival Stuttgart den mit 15.000 Euro dotierten Grand Prix. „Kaputt“ ist der erste gemeinsame Film der beiden.

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